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Atlanta und München - Die Atlanta Hawks komplettieren mit ihrem Sieg gegen die Philadelphia 76ers einen Monat für die Ewigkeit. Dennis Schröder stellt die Weichen auf Sieg und heimst Lob von allen Seiten ein.

So etwas hat die NBA noch nicht gesehen.

Mit dem hart erkämpften 91:85 (49:34) der Atlanta Hawks gegen die Philadelphia 76ers purzelte ein weiterer Rekord: Es war der 17. Sieg der Hawks in 17 Spielen im Januar. Eine Monatsbilanz, die noch nie einem Team gelungen ist.

Schröder trumpft auf

Insgesamt war es der 19. Erfolg für das Team von Dennis Schröder am Stück, und der Braunschweiger hatte daran gehörigen Anteil: 15 Punkte und sechs Assists gelangen ihm in 28 Minuten. Hinter Al Horford (23 Punkte) war Schröder zweitbester Scorer der Hawks.

Und wie schon am Vorabend gegen die Trail Blazers war der 21-Jährige in den entscheidenden Momenten da: 2:26 Minuten vor Schluss nahm er beim Stand von 83:83 einen Dreier – und traf.

Lob von Budenholzer

"Er arbeitet hart, jeden Tag. Ich ermutige ihn anzugreifen, zum Korb zu ziehen, eine Defense auszuhebeln", lobte Coach Mike Budenholzer den Deutschen: "Er wird noch weiter wachsen. Er wird uns weiter mit ganz wichtigen Würfen helfen. Wir glauben an ihn."

Auch Teamkollege Kyle Korver verneigte sich: "Dennis wird besser und besser. Er ist im vergangenen Jahr dermaßen gewachsen."

Schröder selbst stellte das Zusammenspiel mit All-Star Jeff Teague in den Mittelpunkt. "Mit Jeff zu spielen, fühlt sich großartig an", sagte der Guard: "Ich glaube, es ist wirklich schwierig uns zu verteidigen, wenn wir das Tempo anziehen."

Doch während Schröder vieles gelang, erwischte Teague einen gebrauchten Tag: Nur drei seiner zwölf Würfe aus dem Feld fanden ihr Ziel.

Dass es nach einer deutlichen Halbzeitführung überhaupt noch spannend wurde, lag auch an der ausgeglichenen Mannschaftsleistung der Sixers, bei denen gleich sechs Spieler zweistellig trafen. Am Ende reichte es dennoch nicht, um die kurze Serie von zwei Siegen am Stück aufrecht zu erhalten.

Mit nur zehn gewonnenen Spielen bleibt Philadelphia Vorletzter der Eastern Conference. Die Hawks reiten derweil weiter auf der Erfolgswelle: Nach dem Rekord-Januar beträgt der Vorsprung auf den Zweiten Toronto schon sieben Siege.

Im Februar steht die Serie jedoch vor einem Prüfstein, denn die nächsten Gegner haben es in sich: In den kommenden vier Partien warten mit den Pelicans, den Wizards, den Warriors und den Grizzlies ausschließlich Playoff-Kandidaten.

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