Die Los Angeles Clippers zerlegen Brooklyn in seine Einzelteile, Chicago findet gegen Champion San Antonio zurück in die Erfolgsspur. Evan Turner ärgert Portland.

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Die Los Angeles Clippers haben den Brooklyn Nets eine schallende Ohrfeige verpasst.

Im heimischen Staples Center überrollten die Clippers die Gäste mit 123:84 und feierten mit 39 Punkten Vorsprung den höchsten Sieg der Klubgeschichte über die Nets.

All Star Blake Griffin erzielte 24 Punkte, 22 davon in Halbzeit eins, Point Guard Chris Paul verteilte 17 Assists (Saisonbestleistung).

Im Gegensatz zu Griffin schaffte es "CP3" nicht in die Startformation der West-All-Stars, der Aufbauspieler landete bei den Guards mit 551.167 Stimmen hinter Stephen Curry, Kobe Bryant und James Harden auf Rang vier.

Auf Seiten der desolaten Nets wurde Routinier Kevin Garnett geschont, Big-Man-Kollege Mason Plumlee war mit 16 Punkten bester Werfer Brooklyns.

Außer Plumlee punkteten nur die Reservespieler Jerome Jordan und Darius Morris (je 11) zweistellig.

Clippers rücken Mavericks auf die Pelle

Los Angeles (29-14) feierte den neunten Sieg aus den letzten zwölf Spielen und liegt in der Western Conference einen Erfolg hinter Dirk Nowitzki und den Dallas Mavericks (30-13) auf Rang fünf.

Die Chicago Bulls sind nach zuletzt vier Pleiten aus fünf Spielen zurück in der Erfolgsspur und gewannen gegen NBA-Champion San Antonio Spurs mit 104:81.

Pau Gasol, beflügelt von seiner All-Star Nominierung, erzielte mit zwölf Punkten und 17 Rebounds ein Double-Double, Superstar Derrick Rose war mit 22 Zählern Topscorer der Bulls.

Center Joakim Noah fehlte bei Chicago erneut verletzt.

San Antonios Trainer Gregg Popovich schonte seine in die Jahre gekommenen Stars und ließ alle Bankspieler der Spurs ebenfalls aufs Parkett.

Bester Werfer der Texaner war Kawhi Leonard, Finals-MVP 2014, mit 16 Punkten.

Evan Turner ohne Nerven

Die Portland Trail Blazers mussten gegen die Boston Celtics eine bittere Last-Second-Pleite hinnehmen.

Evan Turner versenkte 1,8 Sekunden vor dem Ende den Dreier zum 90:89-Erfolg der Celtics, die erst den 14. Saisonsieg feiern konnten.

Turners Karriere-Quote für Würfe mit weniger als fünf Sekunden zum Sieg ist äußerst beeindruckend: vier der acht Versuche führten zum Erfolg seines Teams.

Topscorer der Kelten war Avery Bradley mit 18 Zählern.

Portland, das ohne den am Finger verletzten Star-Center LaMarcus Aldridge antreten musste, hatte in Damian Lillard mit 21 Punkten, sieben Assists und sechs Rebounds seinen besten Spieler.

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