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Dennis Schröder und die Atlanta Hawks haben den zehnten Sieg in Serie gefeiert und die Boston Celtics mit 105:91 abgefertigt.

Atlanta legte zuletzt vor 17 Jahren eine solche Serie hin (1997/98, 11 Siege) und ist mit 31 Siegen aus 39 Spielen weiter der unangefochtene Tabellenführer der Eastern Conference.

Schröder, der im letzten Spiel als Point Guard in der Startformation gestanden hatte, musste nach seiner 13-Punkte-Partie zurück ins zweite Glied.

Ein ausgeruhter Jeff Teague übernahm wieder das Ruder und führte Atlanta mit 22 Punkten und sechs Assists zum 24. Sieg in den letzten 25 Spielen.

Schröder brachte es in 16 Minuten Einsatzzeit auf vier Punkte, zwei Assists und einen Rebound.

Wie schon gegen die Philadelphia 76ers schonte Head Coach Mike Budenholzer auch diesmal Spieler seiner eigentlichen Starting Five.

Diesmal bekamen Center Al Horford und Scharfschütze Kyle Korver eine Pause.

Neben Teague sorgte auch DeMarre Carroll für 22 Zähler, Star-Forward Paul Millsap brachte es auf 18 Punkte und zehn Rebounds.

Bester Werfer der Celtics war Avery Bradley, der 17 Punkte für Boston ablieferte.

Atlantas 31 Siege sind der Top-Wert in der NBA

Die Golden State Warriors sind weiter nicht zu bremsen.

Das Team um Superstar Stephen Curry siegt locker mit 104:89 gegen die Miami Heat, die ihrerseits ohne Anführer Dwyane Wade antreten mussten.

Curry, einer heißesten Kandidaten auf den MVP-Titel 2015, traf sieben Dreier und kam insgesamt auf 32 Punkte. Golden State hat damit 30 von 35 Spielen gewonnen, einen ebenso guten Start legten bislang nur 18 Teams in der Geschichte der NBA hin.

Zehn dieser 18 Mannschaften erreichten anschließend die NBA-Finals - und jede dieser Mannschaften wurde Meister.

Bei den Toronto Raptors konnten sich die Fans über das Comeback ihres Go-to-Guys DeMar DeRozan freuen.

Nach fast zwei Monaten Pause aufgrund einer Leistenverletzung kehrte der All-Star der vergangenen Saison gegen die Philadelphia 76ers zurück und erzielte bei seinem Comeback 20 Punkte.

Den 100:84-Sieg perfekt machte eine erneut starke Leistung von Aufbauspieler Kyle Lowry, der 18 Punkte und 12 Assists ablieferte.

"Ich hatte befürchtet, dass ich nach der Pause ziemlich ins Schnaufen kommen werde, aber ich habe mich wirklich gut gefühlt", erklärte DeRozan erleichtert.

Superstar Derrick Rose meldete sich gegen die Washington Wizards eindrucksvoll zu Wort, musste aber mit seinen Chicago Bulls eine 99:105-Niederlage hinnehmen.

Rose erzielte 32 Punkte und verwandelte sechs seiner neun Distanzwürfe.

Vier Dreier weniger, aber deutlich mehr zu feiern, hatte Oldie Paul Pierce.

Der Wizards-Routinier brachte es auf 22 Zähler und überholte mit seinen zwei Dreiern Jason Kidd in der Alltime-Dreier-Statistik.

Pierce rückte mit 1989 getroffenen Würfen auf Platz vier der Bestenliste vor.

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