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New Orleans - Nach dem Rekord-Januar verlieren die Atlanta Hawks gegen die New Orleans Pelicans die Nerven und das Spiel. Der Coach ist trotz des Endes der Siegesserie stolz.

Die Rekordjagd ist vorbei.

Nach 19 Siegen am Stück und einem Rekordmonat, wie ihn die NBA noch nicht gesehen hat, sind die Atlanta Hawks nach einer 100:115 (42:55) Niederlage gegen die New Orleans Pelicans zumindest vorerst gestoppt.

Dass es im Smoothie King Center zu New Orleans  eng werden würde, zeichnete sich schon zu Beginn ab: Nur acht der ersten 23 Hawks-Würfe fielen (34 Prozent).

Anthony Davis & Co. waren dagegen direkt on Fire: Eine Trefferquote von 52 Prozent aus dem Feld bescherte den Pelicans nach dem ersten Viertel eine 32:22-Führung. Ein Vorsprung, den die Pelicans daraufhin nicht mehr aus der Hand gaben.

Budenholzer lobt Pelicans

"Wir hatten keinen guten Start, und daran hatten sie einen großen Anteil", lobte Atlantas Head Coach Mike Budenholzer den Auftritt der Hausherren: "Nach unserem Rückstand konnten wir nie richtig in Schlagdistanz kommen."

Zumal Davis einmal mehr einen starken Abend erwischte: Der Forward legte mit 29 Punkten und 13 Rebounds ein Double-Double hin, ebenso wie Tyreke Evans (15 Punkte, zwölf Assists).

Schröder mit schwacher Quote

Bei den Hawks war Jeff Teague mit 21 Punkten bester Werfer. Dennis Schröder kam in 19 Einsatzminuten auf zehn Punkte, fünf Assists und zwei Rebounds, traf allerdings nur vier seiner 13 Versuche aus dem Feld.

Endgültig auf der Verliererstraße war Atlanta, als sich die Frustration Bann brach: Im dritten Viertel kassierten mit Paul Millsap und Pero Antic gleich zwei Hawks technische Fouls.

"Das entspricht eigentlich nicht unserem Charakter. Ich denke, unsere Jungs wissen jetzt, wie wichtig es gerade auswärts ist, ruhig zu bleiben. Aber sie waren frustriert", bewertete Budenholzer die Fouls.

Korver: Serie als nette Dreingabe

Was nun bleibt ist ein unvergesslicher Januar, in dem sich die Hawks aus dem Schatten der Falcons, des städtischen Football-Teams, spielten. Dem Schröder-Team gelang die fünftlängste Siegesserie der NBA- und die längste der Franchise-Geschichte. Zudem eroberte Atlanta die Spitze der Eastern Conference, die das Team auch nach der Niederlage mit einer Bilanz von 40:9 hält.

"Wir haben nicht darüber geredet, wir haben ihn nicht gefeiert. Wir haben einfach nur jeden Tag hart gearbeitet", begründete Kyle Korver den erfolgreichen Lauf. Nun gelte es, den Rückschlag zu verkraften und wieder aufzustehen: "Es ist ein nette Dreingabe während einer Saison, so viele Spiele in Folge zu gewinnen, aber morgen werden wir wiederkommen und weiter ackern."

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