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Dallas - Dirk Nowitzki liefert eine bärenstarke Leistung ab und muss sofort zum Flughafen - das All-Star Game ruft. Barea beflügelt die Offensive, Ellis bleibt am Ende cool.

Dirk Nowitzki hat die nachträgliche Berufung zu seinem 13. All-Star Game mit einer starken Leistung gerechtfertigt und die Dallas Mavericks zum 87:82-Arbeitssieg über die Utah Jazz geführt (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Nowitzki brachte es mit 15 Punkten und 14 Rebounds auf ein glänzendes Double-Double, zusätzlich lieferte er noch zwei Assists und zwei Steals ab.

Direkt in den Flieger nach New York

Nach dem Spiel gab es dann die frohe Kunde der All-Star-Nominierung für den verletzten Pelicans-Star Anthony Davis – und den umgehenden Transfer nach New York (Das komplette All-Star Weekend ab Fr. LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Gestorben die Pläne von ein paar Tagen Urlaub, doch für ein All-Star Game nimmt der Würzburger die Strapazen in Kauf.

"Es ist immer eine Ehre, die Mavericks beim Allstar-Game zu vertreten", sagte Nowitzki: "In diesem Jahr durchkreuzt es etwas meine Pläne, aber ich bin begeistert. Es kommt unerwartet, doch ich freue mich, Teil der Feierlichkeiten zu sein."

Chandler Parsons gratulierte Nowitzki umgehend

Dallas, das im letzten Spiel vor dem All-Star Break ohne die verletzten Tyson Chandler und Rajon Rondo antrat, legte mit 22:9 ein überragendes erstes Viertel hin.

Neun Punkte des Gegners in den ersten zwölf Minuten waren die beste Defensiv-Leistung der Mavs in dieser Saison.

So wird die Konzentration bei den Mavericks geschärft: Vier gewinnt

Topscorer der Mavs war Publikumsliebling und Meisterheld J.J. Barea, der auf 22 Punkte (4 von 7 Dreier) kam.

Ellis spielt trotz Hüftverletzung

"Ich wusste, dass wir etwas auf die Tube drücken müssen", so der Puerto Ricaner: "Unsere Defense war nicht das Problem, zuletzt hatte es in der Offensive etwas gehakt."

Monta Ellis stand trotz der Hüftverletzung aus dem letzten Spiel auf dem Feld. Zwar brachte es "Mississippi Bullet" in 37 Minuten nur auf sieben Punkte, die sieben Steals dagegen waren sehr stark.

Rückkehrer Bernard James, der mit einem Zehn-Tages-Vertrag ausgestattet wurde, dürfte Coach Carlisle mit seiner Leistung zufrieden gestellt haben (Alles zur NBA im Free-TV auf SPORT1: Do., 18 Uhr: Inside US Sports).

Der "Sarge" erzielte neun Punkte, griff sich drei Rebounds und blockte drei Schüsse der Jazz.

Spannung bis zum Schluss

Utah hätte den Mavs 15 Sekunden vor dem Ende fast noch einmal ein Bein gestellt, nachdem Gordon Hayward (12) einen Ellis-Turnover per Dunking zum 82-83 aus Sicht der Jazz verwertete.

Im Gegenzug behielt Ellis an der Linie die Nerven, Ellis revanchierte sich mit einem Steal an Hayward und Barea brachte das Spiel mit zwei verwandelten Freiwürfen nach Hause.

"Wir waren nicht hart genug", erklärte Quin Snyder: "Das Spiel war recht physisch, damit kamen wir nicht klar."

Im Nachhinein ärgerte sich Hayward, dass er statt dem Dunking keinen Dreier zum möglichen Ausgleich genommen hatte.

Dunking statt Dreier nicht entscheidend

"Ich hätte in dieser Szene einen Distanzwurf nehmen sollen, wollte aber zunächst warten wie sich der Spielzug entwickelt", erklärte Utahs Leistungsträger: "Es war aber nicht die Szene, in der wir das Spiel verloren haben."

Utah (19-34) hängt durch die Pleite weiter auf dem zwölften Platz der Western Conference fest, Dallas schlägt sich durch den 36. Saisonsieg (19 Niederlagen) auf Rang fünf im hart umlämpften Westen weiter wacker.

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