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Dirk Nowitzki bekommt von Coach Rick Carlisle eine Verschnaufpause verordnet, Monta Ellis übernimmt gegen Sacramento. Das zweite Viertel bringt bereits die Entscheidung.

Ohne Dirk Nowitzki haben die Dallas Mavericks ihren kurzen Kalifornien-Trip mit einem klaren Sieg abgeschlossen (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

24 Stunden nach der 114:128-Niederlage bei den Golden State Warriors ließen die Texaner den Sacramento Kings beim 101:78 keine Chance.

Kein Rondo, kein Nowitzki

Nowitzki erhielt von Coach Rick Carlisle, der nach wie vor ohne den verletzten Rajon Rondo auskommen muss, eine Verschnaufpause verordnet und sah von der Bank aus, wie sein Team im zweiten Viertel entscheidend davonzog und den 17-Punkte-Vorsprung nach der Halbzeit souverän verteidigte (Alles zur NBA im Free-TV auf SPORT1: Do., 18 Uhr: Inside US Sports).

"Diesen Sieg wollten wir unbedingt haben. Die Pleite gegen Golden State war wirklich hart", erklärte Dallas' Head Coach: "Wir wollten eine Reaktion zeigen - und wir haben sie gezeigt."

Al-Farouq Aminu ersetzte Nowitzki

Dallas, das in Monta Ellis (21) seinen Topscorer hatte, verteilte die Scoring-Last auf mehrere Schultern.

Center Tyson Chandler dominierte die Zone und lieferte neben 16 Punkten auch 16 Rebounds ab.

Russell-Rekord vor 65 Jahren

Im Vergleich zu Celtics-Legende und Hall of Famer Bill Russell zwar ein vergleichsweise geringer Wert, doch für die Kings reichte es allemal.

Vor 65 Jahren stellte Russell einen Rekord für die Ewigkeit auf

Neben Ellis und Chandler brachten es mit Devin Harris und J. J. Barea (je 15) sowie Richard Jefferson (14) drei weitere Mavericks auf eine zweistellige Punktausbeute.

"Wir wussten, dass es eine sehr wichtige Partie für uns ist", erinnerte sich Barea an die Klatsche am Abend zuvor: "Golden State hat uns fertig gemacht, ein Spieler hat gegen uns 51 Punkte gemacht. So etwas gefällt niemandem."

Diesmal verlief für die Mavericks, die mit 19 Siegen in fremder Halle das beste Auswärtsteam der NBA sind, alles nach Plan - auch ohne Rondo und Nowitzki.

Defense ist der Schlüssel

Die Defense packte stark zu und ließ lediglich 78 Zähler der Hausherren zu. Haben die Mavs ihre Gegner unter 100 Punkten gehalten, wurden 17 von 19 Spielen gewonnen. 

Ganz anders die Situation bei den Kings, bei welchen neben All-Star DeMarcus Cousins (23 Punkte, 11 Rebounds) nur Rudy Gay mit 11 Zählern im zweistelligen Bereich ankam.

"Am Ende kommt es darauf an, mit Stolz zu spielen. Zu zeigen, dass einem wichtig ist, was auf dem Feld passiert", ärgerte sich Cousins: "Wir sind das gleiche Team, das zu Anfang der Saison so gelobt wurde, aber irgendwie hat sich unsere Einstellung komplett geändert."

Sacramento startete mit neun Siegen in 14 Spielen in die Saison, im Anschluss gingen dann aber 26 der nächsten 34 Partien verloren. Auch die Entlassung des Trainers Mike Malone brachte nicht die erhoffte Wende.

Die Mavs festigten durch den 34. Saisonsieg Platz sechs im Westen, für Sacramento (17, Siege, 31 Niederlagen) sind auf Rang zwölf die Playoffs außer Reichweite.

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