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München - Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks verbocken den Auftakt nach dem All-Star Break, Neuzugang Stoudemire lässt auf sich warten. Russell Westbrook ist nicht zu stoppen.

Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks haben ihren Auftakt nach dem All-Star Break gehörig verbockt (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Beim Auswärtsspiel in Oklahoma City kassierten die Mavericks eine deutliche 89:104-Klatsche und rutschen in der Tabelle der Western Conference auf Rang sechs ab.

Topscorer mit nur 14 Punkten

Nowitzki war bei einer durchweg enttäuschenden Vorstellung der Mavericks mit 14 Punkten Topscorer, zusätzlich brachte er es auf vier Rebounds und zwei Blocks.

"Wir haben ein bisschen zu viel mit uns gehadert, uns nicht auf Basketball konzentriert", ärgerte sich der 36-Jährige: "Manchmal ist es nach dem All-Star Break wieder schwer, in die Gänge zu kommen. Ich finde, wir haben etwas zu nachlässig gespielt."

Neben dem Würzburger punktete in der Starting Five, in die Rajon Rondo nach seiner Gesichtsverletzung zurückkehrte, nur Tyson Chandler zweistellig (10/13).

Devin Harris (13) und Charlie Villanueva (11) lieferten für Dallas, das wohl erst am Montag auf Neuzugang Amar'e Stoudemire bauen kann, zumindest eine solide Leistung ab.

Schwaches Comeback von Rondo

Rondo stand für die Mavs 29 Minuten auf dem Parkett, mehr als fünf Punkte und sechs Assists sprangen für den NBA-Champ des Jahres 2008 aber nicht heraus.

Bei neun Wurfversuchen und nur zwei Treffern werden wohl noch einige Trainingsstunden mit Nowitzki Mentor Holger Geschwindner nötig sein, bis der kauzige Experte zufrieden ist.

Überragender Spieler der Partie war All-Star MVP Russell Westbrook (Alles zur NBA im Free-TV auf SPORT1: Do., 18 Uhr: Inside US Sports).

Der Star der Thunder sorgte für 34 Punkte, zehn Assists und fünf Rebounds und führte Oklahoma City zu einer komfortablen 52:36-Halbzeitführung.

Ibaka mit Karrierebestleistung

"Westbrook war sensationell", gab Nowitzki anerkennend zu: "Gerade im vierten Viertel hat er einige Würfe reingemacht. Das hat den Ausschlag gegeben."

Power Forward Serge Ibaka lieferte 21 Punkte und 22 Rebounds (Karrierebestleistung) ab und machte einmal mehr deutlich, dass die Verpflichtung Stoudemires mehr als dringend nötig war.

Bereits viermal griff sich ein Spieler gegen die Mavs mehr als 20 Rebounds, gegen kein Team ist es in der NBA leichter solch eine Statistik aufzulegen.

Durant von Fußverletzung behindert

Durch die starke Leistung des Thunder-Duos konnte sogar der bescheidene Abend des amtierenden MVPs Kevin Durant verschmerzt werden, der lediglich zwölf Punkte erzielte.

"Durantula" klagt auch weiterhin über Schmerzen in seinem zu Saisonbeginn verletzten Fuß, eine Pause kommt für ihn aber vorerst nicht in Frage.

"Ich komme schon klar"

"Es ist hart, aber ich komme schon klar", so Durant: "Ich lasse mich weiter behandeln und werde morgen mit den Ärzten sprechen. Dann werden wir sehen, was wir verbessern können."

Vielleicht könnte Durant in den kommenden Spielen zumindest für ein paar Minuten geschont werden, denn zur Trading-Deadline schlugen die Thunder noch einmal ordentlich zu.

Oklahoma ist durch den 29. Saisonsieg (25 Niederlagen) vorerst an den Phoenix Suns vorbei auf den rettenden achten und damit letzten Playoff-Platz im Westen geklettert, für Durant ist die aber nur eine Momentaufnahme.

"Wir dürfen nicht nach jedem Sieg oder jeder Niederlage auf die Tabelle schauen. Wir haben noch 28 Spiele in dieser Saison. Auf die müssen wir uns konzentrieren. Wir müssen an uns glauben, dann wird alles gut", mahnte der 26-jährige Small Forward.

Als nächstes müssen die Thunder zum Auswärtsspiel gegen die Charlotte Hornets und wollen gegen das Team von Besitzer Michael Jordan den fünften Sieg in Serie.

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