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Dallas und München - Die Dallas Mavericks behalten dank einer starken Teamleistung die Oberhand über Houstons One-Man-Show. Doch die Blessuren zweier Stars dämpfen die Freude über den Sieg.

Richtig genießen konnten die Dallas Mavericks ihren Sieg im texanischen Duell der NBA nicht. Zu groß waren die Verletzungssorgen, die das 111:100 (54:43) gegen die Houston Rockets aufflammen ließ.

Erst erwischte es Dirk Nowitzki, der sich im zweiten Viertel beim Versuch, James Harden zu verteidigen, am Ellbogen verletzte. "Ich habe den Ellbogen ein wenig umgeknickt. Er ist etwas wund", sagte Nowitzki nach dem Spiel: "Ich habe versucht, ihn locker zu halten und weiterzuspielen. Aber wir wissen alle, dass ich ziemlich nutzlos bin, wenn ich nicht werfen kann. Ich wollte einfach nur durchhalten und dem Team helfen."

Nowitzki optimistisch

Immerhin sechs seiner 13 Versuche aus dem Feld fanden dennoch ihr Ziel. In 27 Minuten kam Nowitzki so auf zwölf Punkte, sechs Rebounds und zwei Assists. Zudem gab sich der Würzburger optimistisch. "Wir haben es geröntgt und alles war O.k. Da nichts wirklich beschädigt ist, sollte es passen. Ich werde behandelt und bin dann einsatzbereit."

Möglicherweise härter getroffen hat es Chandler Parsons, der acht Minuten vor Schluss mit Knöchelproblemen in die Kabine humpelte. "Es ist wirklich schmerzhaft. Die Röntgenaufnahmen waren negativ, was gut ist. Aber wir müssen abwarten, was das MRT sagt."

Team springt in die Presche

Mut schöpfen können die Mavericks aus der Reaktion des Teams auf dem Court. Denn das sprang gegen einen Playoff-Contender bravourös in die Presche: Gleich acht Spieler trafen zweistellig. Insbesondere die Bankspieler Al-Farouq Aminu und Devin Harris überzeugten und waren mit jeweils 17 Punkten beste Werfer der Hausherren.

"Farouq war großartig", lobte Coach Rick Carlisle den Forward: "Er war in letzter Zeit einer unserer Besten in der Plus/Minus-Statistik, und er nimmt defensive Aufgaben an."

Stoudemire-Debüt am Sonntag

Und Stabilität in der Defense war gegen die Rockets um Harden gefragt. Der Topscorer hielt sein Team mit 26 Punkten im Spiel. Vor allem in der Schlussphase, als Houston einen zwischenzeitlichen 20-Punkte-Rückstand schmelzen ließ und bis auf 93:98 herankam.

"Es ist ein Sieg, den wir wirklich gebraucht haben. Letzte Nacht haben wir schwach gespielt, und unsere Jungs wissen das", spielte Carlisle auf die bittere Pleite gegen OKC aus der Vornacht an.

Die ist mit dem Sieg gegen den texanischen Rivalen vorerst vergessen. Am Sonntag könnte es den nächsten Grund zum Feiern geben: Dann soll gegen die Charlotte Hornets auch Neuzugang Amar'e Stoudemire erstmals mit von der Partie sein.

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