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Goran Dragic kann den Heat gegen die Pelicans kaum helfen, Phoenix verliert erneut. OKC bleibt dank eines überragenden Russell Westbrook auf Playoff-Kurs.

Die Oklahoma City Thunder haben auch ohne Kevin Durant mit einem 110:103 bei den Charlotte Hornets Playoff-Platz acht in der Western Conference der NBA gefestigt.

Während Durant seinen lädierten Fuß schonte, drehte einmal mehr Russell Westbrook auf: 33 Punkte erzielte der Guard. Zehn Assists  komplettierten sein Double-Double. Das gelang auch Serge Ibaka (16 Punkte, zwölf Rebounds) und Neuzugang Enes Kanter. Der Türke, der zur Trade-Deadline von den Utah Jazz kam, steuerte bei seiner Premiere für OKC zehn Punkte und 13 Rebounds bei. Ebenfalls zum Einsatz kamen die Neuzugänge Kyle Singler und D. J. Augustin.

Auf die Frage, was die Konkurrenz zu erwarten habe, wenn OKC wieder vollzählig ist, entfuhr Westbrook ein breites Grinsen, gefolgt von einem "Oh oh".

Mo Williams mit starkem Debüt

Bei den Hornets warfen gleich drei Spieler jeweils mehr als 20 Punkte, darunter auch Neuzugang Mo Williams. Der Veteran, der von den Minnesota Timberwolves zu Michael Jordans Team wechselte, erzielte starke 24 Punkte und traf fünf seiner zehn Versuche aus der Distanz.

Während die Thunder mit einer Bilanz von 30:25 Siegen Achter bleiben, fallen die Hornets (22:31) im Osten auf Rang neun zurück.

Suns verlieren gegen Bulls

Die letzten Trades weniger gut verkraftet haben offenbar die Phoenix Suns, die beim 107:112 bei den Chicago Bulls die siebte Niederlage der vergangenen acht Spiele einstecken mussten.

Ohne die abgegebenen Goran Dragic und Isaiah Thomas begannen Eric Bledsoe und Gerald Green im Backcourt. Von der Bank kam zudem Neuzugang Brandon Knight auf 25 Einsatzminuten (13 Punkte, fünf Assists).

Der Point Guard gab nach der Partie unumwunden zu, selbst von seinem Trade nach Phoenix überrumpelt worden zu sein. "Mir wurde es buchstäblich zum Ende der Deadline gesagt. Ich war überrascht. Ungelogen, ich habe nicht damit gerechnet, getradet zu werden."

Gasol erneut stark

Bester Scorer der Suns war Forward und Ex-Bamberg-Spieler P.J. Tucker mit 20 Punkten.

Mann des Spiels war allerdings einmal mehr Pau Gasol, dem für die Bulls 22 Zähler und 14 Rebounds gelangen. Neun seiner 13 Würfe aus dem Feld verwandelte der Spanier.

Mit dem 35. Saisonsieg steht Chicago weiterhin auf Rang drei der Eastern Conference. Phoenix (29:27 Siege) droht als Neunter im Westen den Anschluss an OKC zu verlieren.

Dragic fremdelt bei den Heat

Ex-Suns-Spieler Goran Dragic legte für die Miami Heat beim 91:105 gegen die New Orleans Pelicans ein glückloses Debüt hin. Der Slowene fremdelte noch sichtlich mit seinen neuen Teamkollegen, paukte noch kurz vor Tip-Off am Spielfeldrand die Spielzüge, kam aber am Ende nur auf zwölf Zähler, drei Rebounds und ein Assist.

Im ersten Spiel der Heat seit der Bestätigung des Saison-Aus von Superstar Chris Bosh wegen Blutgerinnseln in der Lunge war Mario Chalmers mit 20 Punkten bester Scorer bei Miami.

"Es war ein sehr emotionaler Tag", zog Heat-Coach Erik Spoelstra Bilanz. Er sieht noch viel Arbeit vor seinem Team, glaubt aber, dass Goran Dragic als Spielmacher einschlagen wird: "Es sieht noch aus, als wären wir auf dem Court Fremde, aber wir reparieren das."

Davis verletzt raus

Für die Pelicans, bei denen Anthony Davis nach nur neun Minuten Einsatzzeit wegen Schulterproblemen vom Platz musste, erzielte Shooting Guard Eric Gordon 24 Zähler. Kurz nach Davis' Aus musste auch Ryan Anderson wegen Knieproblemen aufgeben.

Mit dem Sieg bleiben die Pelicans bei einer Bilanz von 28:27 Siegen im Westen als Zehnter in Schlagdistanz zu den Playoff-Rängen. Miami (23:31) muss als Siebter im Osten zittern.

Houston schlägt Toronto

Einen Sieg im Spitzenspiel feierten die Houston Rockets beim deutlichen 98:76 gegen die Toronto Raptors. Die Texaner sorgten im dritten Viertel für die Vorentscheidung. Dabei war ausnahmsweise nicht James Harden (20 Punkte) bester Scorer der Rockets, sondern Corey Brewer mit 26 Zählern. Die 27 Punkte von James Johnson reichten den Raptors nicht, um das Spiel offener zu gestalten.

Beide Teams weisen nun eine Bilanz von 37:18 Siegen auf. Im Osten reicht das Toronto zu Rang zwei, Houston ist in der Western Conference Dritter.

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