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München - Nach drei Niederlagen in Serie drehen die Hawks im Schlussviertel gegen die Magic auf, Millsap ist nicht zu stoppen. Dennis Schröder spielt solide, aber der Wurf wackelt.

Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge haben Dennis Schröder und die Atlanta Hawks zurück in die Erfolgsspur gefunden (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Gegen die Orlando Magic genügte den im Osten an Nummer eins platzierten Hawks ein starkes Schlussviertel (27:12), um die Partie in die richtige Richtung zu lenken und den 95:83-Erfolg klar zu machen.

Schröder erzielte dabei in 20 Minuten elf Punkte, seine Wurfquote war mit vier Treffern bei 13 Versuchen aber alles andere als berauschend. Zusätzlich brachte er es auf drei Rebounds und drei Assists.

Schwache erste Hawks-Hälfte

Topscorer der Partie, in der die Hawks in Halbzeit eins mit teilweise 13 Punkten zurücklagen, war All-Star Paul Millsap mit 25 Punkten und elf Rebounds.

"Wir haben einfach weiter gemacht. Die Würfe sind zu Beginn des Spiels nicht gefallen, aber wir haben uns nicht entmutigen lassen", erklärte der Forward: "Wir haben den Ball weiter laufen lassen, und am Ende haben wir wieder getroffen."

Point Guard Jeff Teague sorgte für 16 Zähler und neun Assists (Alles zur NBA im Free-TV auf SPORT1: Do., 23.30 Uhr: Inside US Sports).

Korver pfeift auf Schutzmaske

"Wir wussten, dass wir ein gute Mannschaft sind. Wir mussten nur einfach mal rausgehen und wie eine spielen. Der Sieg war extrem wichtig für uns", so Teague.

Kyle Korver, der bei der Pleite gegen die San Antonio Spurs wegen seines Nasenbeinbruchs mit Maske spielte, entledigte sich der hinderlichen Schutzmaßnahme und kam auf 13 Punkte.

Defense der Schlüssel

Den Sieg brachte aber am Ende vor allem die Defense. Atlanta hielt die Magic in den letzten fünf Minuten bei zwei Punkten und zwang den Gegner zu fünf Ballverlusten.

"Der Druck am Ball war viel besser in Halbzeit zwei", lobte Head-Coach Mike Budenholzer sein Team: "So hatten wir immer etwas mehr Zeit, zurück zu ihren Schützen zu kommen und haben uns das Spiel viel leichter gemacht."

Budenholzer konnte erneut auf Thabo Sefolosha zurückgreifen, der in seinem zweiten Spiel nach der Verletzungspause (23 Partien) auflief und der Defense zusätzlichen Biss verlieh.

Keine Stopps, keine Fast Breaks

Topscorer der Magic war Rookie Elfrid Payton, der mit 19 Punkten, neun Rebounds und sieben Assists nur knapp ein Triple-Double verpasste.

"Wir konnten im letzten Viertel ihre Angriffe nicht mehr stoppen", analysierte Magic-Coach James Borrego die Partie: "So hatten wir keine Fast-Breaks mehr und verloren unseren Vorteil im Spiel."

Für Schröder und die Hawks steht als nächstes das Heimspiel gegen die Miami Heat an (Freitag auf Samstag), Orlando empfängt die Detroit Pistons.

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