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Atlanta - Der Meister aus San Antonio erteilt Ost-Spitzenreiter Atlanta eine Lehrstunde. Nach der dritten Pleite am Stück schrillen bei Head Coach Mike Budenholzer die Alarmglocken.

Den Atlanta Hawks mit dem deutschen Nationalspieler Dennis Schröder geht in der NBA zum Ende der regulären Saison allmählich die Luft aus.

18 Punkten und fünf Assists des 21-Jährigen zum Trotz bezog das längst für die Playoffs qualifizierte Team aus Georgia gegen Titelverteidiger San Antonio Spurs mit 95:114 (41:59) seine dritte Niederlage in Folge.

"Wie wir unseren Gegnern in den letzten drei Spielen erlaubt haben, freistehend Würfe zu nehmen und hohe Quoten abzugreifen, ist bedenklich", ärgerte sich Atlantas Head Coach Mike Budenholzer: "Aber ich wäre wohl besorgter, wenn wir diese Saison nicht schon gezeigt hätten, dass wir es können. Darauf müssen wir bauen."

Auch Al Horford fand noch Positives am Negativlauf: "Mir ist es lieber, wenn uns das jetzt passiert, als erst in den Playoffs, wenn man nichts dergleichen während der Saison erlebt hat und jeder glaubt, es wäre das Ende der Welt."

Schröder traf in 24 Minuten Einsatzzeit acht seiner dreizehn Würfe und verbuchte auch einen Blocked Shot.

Sein Comeback für Atlanta feierte Kyle Korver, der nach seinem Nasenbeinbruch mit einer Maske auflief. "Ich bin dankbar für die Maske", sagte der Dreierexperte: "Das Werfen hat sich gut angefühlt, aber man muss sich anpassen. Mir sind viele Turnovers passiert. Ich habe einige schlechte Entscheidungen getroffen, also werde ich weiter versuchen, mich daran zu gewöhnen."

Topscorer der Hawks, die mit 53:17 Siegen klar stärkste Kraft in der Eastern Conference bleiben, war All-Star Paul Millsap (22). Für die Spurs sammelte der Brasilianer Tiago Splitter als bester Werfer 23 Zähler und stellte eine persönliche Saisonbestleistung auf.

Auch Finals-MVP Kawhi Leonard (20), Boris Diaw (17), Danny Green (15), Marco Belinelli (13) und Tim Duncan (12) punkteten beim Meister, der 56 Prozent seiner Würfe aus dem Feld verwandelte, zweistellig.

Die Spurs setzten sich bereits in den ersten sechseinhalb Minuten auf 20:4 ab und bauten den Vorsprung im dritten Viertel auf 26 Punkte aus - unmittelbar nachdem Hawks-Trainer Mike Budenholzer mit seinem zweiten Technischen Foul des Feldes verwiesen worden war.

Mit zwei Niederlagen weniger als Dirk Nowitzkis Dallas Mavericks belegt San Antonio Platz 6 im Westen.

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