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Dennis Schröder und Dirk Nowitzki könnten sich mit viel Glück in den NBA-Finals begegnen © getty

Phoenix - Dennis Schröder ist mit den Atlanta Hawks die Nummer eins im Osten. Bei SPORT1 spricht er über seine Entwicklung, die Stärke der Warriors und einen Playoff-Traum.

113 Spiele in der besten Liga der Welt (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Dennis Schröder als NBA-Grünschnabel zu bezeichnen, ist nicht mehr ganz passend.

Ihn mit sieben Einsätzen in der Starting Five einen alten Hasen zu nennen jedoch auch nicht (Alles zur NBA im Free-TV auf SPORT1: Do., 23.30 Uhr: Inside US Sports).

Der Braunschweiger ist aber auf dem besten Weg, die Weichen für eine lange Karriere in den USA zu stellen. Wenn der 21-Jährige seine Chance auf dem Feld bekommt, dann nutzt er sie.

Besonders eindrucksvoll gelang ihm dies bei seinem 7. Spiel der Karriere von Beginn an. Gegen die Los Angeles Lakers führte Schröder seine Atlanta Hawks souverän zum 91:86-Erfolg und lieferte mit 24 Punkten, zehn Assists, drei Rebounds und einem Steal sein bestes NBA-Spiel ab.

SPORT1 sprach mit dem deutschen Nationalspieler über seine persönlichen Ziele, die Saison der Hawks und ein mögliches Finale gegen Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks.

SPORT1: Herr Schröder, in den vergangenen Wochen und Monaten läuft es für Sie immer besser. Sie haben ihren Platz im Team gefunden. Wie zufrieden sind Sie mit der Entwicklung?

Dennis Schröder: Ich will natürlich mehr, aber bislang ist es eine gute Saison. Ich bin auf jeden Fall sehr stolz, versuche dennoch, immer mehr zu erreichen und irgendwann Starter eines Teams zu sein.

SPORT1: Die Playoffs stehen vor der Tür. Atlanta hat als Erster in der Eastern Conference beste Voraussetzungen. Welche Gegner fürchtet das Team?

Schröder: Das ist egal. Wir wollen uns auf uns konzentrieren und nicht auf die anderen. Wenn wir unser Spiel durchziehen, dann gewinnen wir auch. Darauf müssen wir uns fokussieren, auch wenn die Playoffs kommen.

SPORT1: Sie haben schon sehr früh die Playoffs gesichert. Sehen Sie die Gefahr, dass die Spannung verloren geht und ein heißes Team Sie in der ersten Runde böse überraschen könnte?

Schröder: Wie ich gerade schon gesagt habe: Wir müssen einfach so spielen, wie wir es können. Ich denke, die Veteranen machen einen guten Job, uns nach schlechten Partien zu zeigen, wo es lang geht. Ich sage auch immer, wenn wir nicht gut spielen, dass wir einfach so weitermachen müssen wie wir es zuvor getan haben. Es gibt viele Leute, die uns immer daran erinnern, besonders auch der Coach. Ich denke, da haben wir uns nichts vorzuwerfen.

SPORT1: Ihr seid im Osten weit enteilt. Der Westen ist durch die Bank stark. Wen gilt es in den Playoffs zu schlagen, euch oder die Warriors?

Schröder: Die Warriors sind natürlich auch sehr tief besetzt. Ähnlich wie wir. Sie empfangen uns jetzt zuhause. Wir haben unser Heimspiel gewonnen. Wir fahren dahin und spielen unser Spiel, dann werden wir sehen, wie es ausgeht.

SPORT1: Momentan sieht es zwar nicht unbedingt danach aus, aber was würde es für Sie bedeuten, ein Finale gegen Dirk Nowitzki zu spielen?

Schröder: Es würde mich freuen, wenn sie so weit kommen und natürlich wir auch. Das würde ich mir wünschen. Zwei Deutsche im Finale, das wäre schon sehr geil.

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