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Die Atlanta Hawks schonen in Charlotte alle Starter, Dennis Schröder nutzt seine Chance. Er kann die Pleite zwar nicht abwenden, schafft aber sein fünftes Double-Double.

Ohne die komplette Starting Five hat auch der gut aufgelegte Dennis Schröder die Atlanta Hawks nicht vor einer Pleite bewahren können.

Nachdem tags zuvor gegen Miami Rang eins in der Eastern Conference festgemacht wurde, setzte es ein 100:115 (52:57) bei den Charlotte Hornets (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Der deutsche Point Guard vertrat erneut sehr gut den am Knöchel angeschlagenen Jeff Teague als Starter und sammelte 17 Punkte sowie elf Assists. Mit fünf Double-Doubles hat er 2014/15 genauso viele wie Dirk Nowitzki auf dem Konto.

"Es ist immer ein zweischneidiges Schwert zwischen Schonung und Rhythmus. Die anderen Jungs haben aber so gespielt, wie wir uns das vorstellen", sagte Coach Mike Budenholzer.

Budenholzer verteidigt Schonung

Vier Rebounds und drei verwandelte Dreier - bei drei Versuchen - rundeten die Topleistung Schröders ab, allerdings fehlten vor allem defensiv die geschonten Starter DeMarre Carroll, Al Horford, Paul Millsap und Kyle Korver.

"In der Verteidigung gab es sicher einige Ausrutscher. Am wichtigsten ist aber, fit in die Playoffs zu gehen. Das ist unser Ziel. Ich hoffe, die Fans wissen das zu schätzen", verteidigte Budenholzer seine Strategie (Alles zur NBA im Free-TV auf SPORT1: Do., 23.30 Uhr: Inside US Sports).

Tatsächlich schonten die Hawks in dieser Saison in sieben Auswärtspartien Starter und gewannen trotzdem fünf davon. Diese Taktik hat Budenholzer vom Meister Gregg Popovich in San Antonio gelernt.

Walker bringt Hornets auf die Siegerstraße

Kent Bazemore (20 Zähler) war bester Schütze der Hawks (55 Siege - 18 Niederlagen). Für Charlotte markierte Spielmacher Kemba Walker 21 Punkte.

Mit neun Zählern im dritten Viertel baute der frühere College-Mitspieler von Niels Giffey den Vorsprung vorentscheidend auf 14 Punkte aus.

"Es ist ein schmaler Grat, kann aber auch ein Riesenvorteil in den Playoffs werden. Coach Bud weiß, was er tut. Wir vertrauen ihm", sagte Korver.

Charlotte macht Boden gut

Für die Hornets (31 Siege - 41 Niederlagen) war es im Playoff-Rennen der Eastern Conference.

Sie schoben sich ganz nah an den wichtigen Rang acht heran, den die Boston Celtics (32:40) besetzen. Es könnte also in der ersten Runde zum Duell mit Atlanta kommen.

"Natürlich hatten wir ein bisschen Glück, dass sie ein paar Jungs rausgelassen haben. Jeder Sieg in dieser Liga ist ein guter Sieg. Wir sind bei 17 Spielen in 33 Tagen auch ziemlich müde", sagte Charlottes Cheftrainer Steve Clifford.

Schlüsselspiel gegen Boston

In der Nacht auf Dienstag steht für die Hornets gegen Boston (ab 1 Uhr LIVESCORES) ein ganz wichtiges Spiel an. Mit einem Sieg würden sie die Saison-Serie gewinnen und hätten damit bei gleicher Bilanz den Vorteil.

Nach drei Niederlagen in Folge zeigten vor allem Gerald Henderson (20 Punkte, 9 von 10 aus dem Feld) und Mo Williams (18 Zähler) zuletzt vermisste Treffsicherheit.

"Die Pleite gegen die Wizards nach zweimaliger Verlängerung war natürlich bitter, aber wir haben die Energie gefunden, um ein gutes Team zu schlagen", bilanzierte Henderson - oder wenigstens die Ersatzleute eines guten Teams.

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