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München und Denver - Die Atlanta Hawks erleben gegen die Denver Nuggets eine bittere Niederlage. Gegen die Nummer zwölf der Western Conference spielt Schröders Team erschreckend schwach.

Die Negativserie der Atlanta Hawks bei ihrem Angstgegner hält an.

Seit dem 6. Dezember 2006 haben Hawks nicht mehr bei den Denver Nuggets gewinnen können. Diesmal setzte es eine überraschend deutliche 102:115-Niederlage in den Rocky Mountains.

Zwar steuerte Deutschlands Aufbauspieler Dennis Schröder solide 13 Punkte in rund 19 Minuten bei - insgesamt waren die Hawks den Nuggets aber in nahezu jeder Hinsicht unterlegen.

"Einfach nur schlecht"

Sie verloren das Rebound-Duell (32:44), gaben weniger Assists (18:28) und wurden dreimal häufiger geblockt (3:9). (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM)

"Wir müssen ihnen Respekt zollen", sagte DeMarre Carroll dem Atlanta Journal-Constitution. "Sie haben gut getroffen und wir waren einfach nur schlecht"

Das ist durchaus erstaunlich, schließlich ist Atlanta (50-14) das beste Team der Eastern Conference und das zweitbeste der Liga - und Denver (24-41) gerade einmal die Nummer 12 der Western Conference sowie längst draußen aus dem Playoff-Rennen.

Budenholzer bemängelt Defense

Hawks-Coach Mike Budenholzer ärgerte sich über die Verteidigung seiner Mannschaft. "Sie haben viele gute Würfe bekommen und diese genutzt. Das lag auch an der schlechten Defense."

Atlanta Hawks v Denver Nuggets
Trainer Mike Budenholzer macht gute Miene zum schwachen Spiel seiner Mannschaft © Getty Images

Tatsäch legten die Nuggets eine solide Wurfquote von 50 Prozent hin - die Hawks mühten sich zu 42 Prozent.

"Uns ist es nicht gelungen, zum Korb zu ziehen", sagte Paul Millsap. "Das lag zur Hälfte an uns selbst, zu anderen Hälfte an ihnen."

Gallinari Topscorer der Partie

Bester Mann auf Parkett für die Nuggets war der Italiener Danilo Gallinari, der nicht nur 23 Punkte bei einer Dreierquote von 80 Prozent (4/5) auflegte, sondern zudem auch fünf Rebounds und fünf Assists.

18 Punkte machte er alleine in der ersten Hälfte. Letztendlich war das Spiel zum Ende des dritten Quarters schon entschieden, als Budenholzer dann auch entschied, seinen Bankspielern mehr Spielzeit zu geben.

Bei den Hawks erlaubten sich alle Leistungsträger negative Plus-Minus-Bilanzen, angeführt vom Point Guard Nummer eins Jeff Teague mit -21.

Korver schreibt Geschichte

Kyle Korver war mit 18 Punkten nicht nur Topscorer der Hawks, sondern ließ in der Statistik der besten Dreierschützen aller Zeiten mit nun 1697 Treffern keinen geringeren als Kobe Bryant hinter sich. Korver liegt nun auf Rang zwölf der ewigen Rangliste.

Es war einer der wenigen positiven Aspekte in diesem Spiel für Atlanta, die nun fünf weitere Spiele im Westen vor sich haben.

Ein guter Start zu einem anspruchsvollen Road Trip sieht natürlich anders aus.

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