Video

München - Monta Ellis findet gegen die Los Angeles Lakers zurück zu alter Form, Dirk Nowitzki hält sich beim Thriller in L.A. zurück. Chandler Parsons feiert sein Comeback.

Nach zwei Niederlagen am Stück sind Dirk Nowitzki  und die Dallas Mavericks mit einem Zittersieg in die Erfolgsspur zurückgekehrt.

Bei den Los Angeles Lakers kamen die Texaner zu einem hart umkämpften 100:93 (44:44)-Sieg (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Zu verdanken hatten die Texaner den Erfolg vor allem dem zuletzt schwächelnden Monta Ellis. Der Shooting Guard kam am Ende auf 31 Punkte, 19 davon allein im dritten Viertel.

Nächste Rekord-Marke winkt Nowitzki

Nowitzki hielt sich mit zwölf Punkten dagegen eher zurück. Zusätzlich brachte es der Würzburger auf vier Rebounds, zwei Assists und ein Steal. Chandler Parsons kam bei seinem Comeback nach sieben Spielen Verletzungspause auf elf Zähler (Alles zur NBA im Free-TV auf SPORT1: Do., 23.30 Uhr: Inside US Sports).

Nowitzki fehlen noch 40 Rebounds, um die 10.000er-Marke in Regular-Season-Spielen zu knacken. Sollte der 36-Jährige seinen Schnitt halten (6,0 Rebounds pro Partie), dürfte er als 41. Spieler am 24. März gegen die San Antonio Spurs den Meilenstein packen.

Gegen die Lakers wurde Nowitzki aber nicht groß benötigt, Ellis schmiss die Show alleine. Vor allem im dritten Viertel war der flinke Guard nicht zu stoppen, 18 Zähler waren es nach der Pause. Insgesamt verwandelte er fünf seiner sieben Distanzwürfe.

Für den 29-Jährigen war es nach den letzten Spielen eine echte Genugtuung, nachdem Ellis gegen Portland und Golden State nur sieben seiner 34 Würfe verwandelt hatte.

"Es ist eine sehr lange Saison und manchmal gibt es eben Phasen, in denen es nicht so gut läuft", so Ellis: "Dann kommt es darauf an, positiv zu bleiben und zurück in die Spur zu finden."

Ellis äußerst selbstkritisch

Angesichts der schwachen Spiele in den vergangenen Wochen gab sich Ellis ziemlich selbstkritisch: "Manchmal bin ich selbst mein größter Feind. Wenn ich zum Korb ziehen und die Pfiffe nicht bekomme, dann bin schnell frustriert und verliere meine Konzentration."

Die Lakers, die drei Minuten vor Ende des dritten Viertels mit neun Punkten in Führung lagen (69:60), hatten in Wesley Johnson und Jordan Clarkson ihre besten Schützen (je 15).

Head Coach Byron Scott ging mit seinem Team, bei dem die verletzten Kobe Bryant, Nick Young und Ronnie Price, hart ins Gericht.

"Es ist immer die gleiche Geschichte. Am Ende der Partie legt der Gegner eine Schippe drauf", ärgerte sich Scott: "Dallas hat in der Endphase drei Spieler, auf die sie setzen können, ich bin nach wie vor auf der Suche."

Swaggy P muss weiter zusehen

Young verpasste sein siebtes Spiel in Serie, und es sieht nicht danach aus, als ob Swaggy P in naher Zukunft auf das Parkett zurückkehrt.

"Er hat weiterhin Schmerzen im linken Knie, die Schwellung ist auch noch da", so Scott: "Der Heilungsverlauf geht langsamer als wir uns das vorgestellt haben, aus diesem Grund habe ich wenig Hoffnung, das Nick in der nächsten Zeit sein Comeback geben kann."

Die Mavericks bleiben mit 41 Siegen bei 24 Niederlagen im Westen Sechster, Los Angeles (16-46) ist Vorletzter.

Home Sweet Home

Für Dallas steht nun eine Serie von fünf Heimspielen, die es in sich haben.

Zum Auftakt geht es gegen LeBron James und die Cleveland Cavaliers, es folgen Duelle mit den Los Angeles Clippers, den Oklahoma City Thunder, den Orlando Magic und zum Abschluss den Memphis Grizzlies.

Schluss mit Auswärtsyoga

Aber zumindest müssen die Mavs dann nicht mehr in fremde Yoga-Studios gehen - auch wenn es offenbar ein gelungener Vormittag war.

Die Mavericks feierten gegen Teams mit einer Siegesbilanz unter 50 Prozent 24 Erfolge (4 Niederlagen), doch gegen Mannschaft mit über 50 Prozent konnten lediglich 17 von 36 Spielen gewonnen werden.

Cleveland, L.A., OKC und Memphis sind alles Klubs mit einer positiven Saisonbilanz.

Video
teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel