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München - Dallas setzt mit 75 Punkten einen neuen Tiefpunkt in dieser Saison, auch Dirk Nowitzki überzeugt nicht. Rondo ist ein kleiner Lichtblick, den Mavs fehlt es an Cleverness.

Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks haben im Auswärtsspiel gegen die Portland Trail Blazers einen wichtigen Sieg und zugleich den Sprung auf Rang fünf im Westen verpasst.

Die Texaner unterlagen in Portland mit 75:94 und hängen in der Western Conference hinter den Los Angeles Clippers fest.

Nowitzki brachte es bei der 23. Saisonniederlage auf zehn Punkte, vier Rebounds und einen Steal (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Topscorer der Mavericks waren Monta Ellis und Amar'e Stoudemire mit jeweils zwölf Punkten. Rajon Rondo verpasst mit zehn Punkten, neun Assists und sieben Rebounds knapp ein Triple-Double.

Offensiver Tiefpunkt

Es war der offensive Tiefpunkt der Saison, denn weniger Punkte lieferten die Mavs in dieser Saison noch nicht ab (Alles zur NBA im Free-TV auf SPORT1: Do., 18 Uhr: Inside US Sports).

Portlands Head Coach Terry Stotts, einst Assistent unter Dallas' Head Coach Rick Carlisle, war mehr als zufrieden mit der Verteidigung seines Teams.

"Unsere Defense hat im dritten Viertel unsere Offense beflügelt", so Stotts: "So konnten wir unsere Führung ausbauen. Wir haben individuell und im Kollektiv alle unsere Vorgaben umgesetzt."

Schwächephase vor der Pause

Dabei scheiterten die Mavericks wieder einmal an sich selbst, nachdem sie eine Schwächephase der Blazers im zweiten Viertel nicht nutzen konnten.

Portland blieb Mitte des zweiten Abschnitts drei Minuten ohne Korberfolg, doch Dallas gelangen selbst nur magere sechs Punkte (von 29:28 auf 35:28).

Nachdem die Hausherren sich berappelt hatten, drehten die Blazers den Spieß um und legten einen 12:1-Lauf zur Pausenführung hin (40:36).

Chandler-Comeback ohne Effekt

Sogar in den Auszeiten wurde zu diesem Zeitpunkt besserer Sport geboten.

In der zweiten Hälfte rannten die Mavericks konstant einem Rückstand hinterher und machten zu keiner Zeit den Eindruck, als ob sie die Partie noch drehen konnten.

Auch Center Tyson Chandler, der nach Hüftproblemen und drei Spielen Pause zurück war, konnte die Niederlage mit vier Punkten und 14 Rebounds nicht verhindern.

Zu stark war Portlands bester Werfer LaMarcus Aldridge, der 17 Punkten und zusätzlich zwölf Rebounds ablieferte.

West-Kracher gegen Golden State

"Das sind sehr schwere Match-Ups, die da in den nächsten Spielen auf uns zu kommen", sagte Carlisle und meinte damit auch den West-Kracher in der Nacht auf Samstag gegen die Golden State Warriors (ab 4.30 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 US und LIVESTREAM).

Nicolas Batum steuerte 15 Punkte, zwölf Rebounds und sechs Assists zum 41. Saisonsieg bei. Ein Wemutstropfen trübte den Erfolg aber sehr.

Schwerer Rückschlag

Distanzschütze Wesley Matthews verletzte sich schwer und wird mit einer gerissenen Achillessehne im linken Fuß für den Rest der Saison ausfallen.

"Ich habe das Ploppen sofort gemerkt und sofort nach hinten gesehen, ob mich jemand getreten hat", erklärte ein frustrierter Matthews: "Ich habe gebetet. Ich habe gebetet, das jemand hinter mir steht. Man kann es sogar in der Wiederholung sehen."

Rang drei im Westen

Matthews, der eigentlich wegen seiner Unverwüstlichkeit den Spitznamen "Iron Man" trägt, ist in dieser Saison nach den "Splash Brothers" Steph Curry und Klay Thompson sowie Atlantas Kyle Korver mit 173 verwandelten Dreiern der viertbeste Distanzschütze der NBA.

"Das ist ein sehr harter Schlag für uns", so Aldridge über Matthews' Verletzung: "Ich spiele jetzt sieben, acht Jahre mit ihm zusammen. Ihn nicht neben sich auf dem Feld zu haben, wird nicht einfach."

Mit nur 19 Niederlagen belegen die Trail Blazers den dritten Rang in der Western Conference.

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