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Die Dallas Mavericks schlittern in der NBA zum falschen Zeitpunkt in eine Krise.

Einen Tag nach der peinlichen Pleite in Portland setzte es für Dirk Nowitzki und Co. bei den Golden State Warriors mit 89:104 (40:52) eine vom Endergebnis her noch schmeichelhafte Niederlage (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Als Nowitzki neun Minuten vor Schluss nach einem technischen Foul wegen Meckerns ausgewechselt wurde, stand es 68:88. Mit 14 Punkten (bei 5 von 16 aus dem Feld) und nur einem Rebound bekleckerte sich der deutsche Superstar auch nicht gerade mit Ruhm (SERVICE: Der SPORT1-Nowitzki-Watch).

Topscorer Monta Ellis zeigte gegen sein Ex-Team eine noch katastrophalere Leistung und verballerte zwölf seiner 14 Würfe. Neben der gewohnten Rebound-Schwäche (34:51) stach die indiskutable Wurfquote von unter 37 Prozent heraus (Alles zur NBA im Free-TV auf SPORT1: Do., 18 Uhr: Inside US Sports).

"Das ist eine bittere Pille. Ich bin jetzt seit 17 Jahren in der NBA. Selbst in unseren großartigen Jahren war nicht alles gut. Im Meisterjahr hatten wir eine Phase mit sieben Niederlagen in neun Spielen. Wir müssen uns jetzt durchbeißen. Wer weiß, was in einem Monat ist. Wenn wir eine Chance haben wollen, müssen wir fit werden", sagte Nowitzki.

Neben dem weiter mit Knöchelproblemen kämpfenden Chandler Parsons fehlte auch Backup-Aufbauspieler Devin Harris wegen einer Handverletzung.

West-Spitzenreiter Golden State (48 Siege - 12 Niederlagen) kam im Schongang zum 26. Heimerfolg im 28. Spiel. MVP-Kandidat Steph Curry sammelte in 31 Minuten 22 Punkte und sieben Assists.

Mavs-Spielmacher Rajon Rondo (14 Zähler, 6 Assists) konnte ihn zu keinem Zeitpunkt bremsen. Draymond Green steuerte für die Gastgeber 18 Punkte sowie neun Rebounds bei.

Die Mavericks (40:24) liegen in der Western Conference als Sechster nur noch knapp vor Titelverteidiger San Antonio (38:23). Die immer noch viertbeste Offensive der Liga kam in den vergangenen sieben Partien nur einmal über 100 Punkte.

"Wir machen viele Dinge richtig, aber immer an den Brettern gekillt zu werden und die Probleme mit Ballverlusten, sind unsere großen beiden Probleme", haderte Coach Rick Carlisle.

Bei den Los Angeles Lakers muss in der Nacht auf Montag (ab 3.30 Uhr LIVESCORES) dringend ein Sieg her, um wieder Selbstvertrauen aufzubauen.

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