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Ohne Monta Ellis verspielt Dallas bei den Pacers eine Führung und bleibt im Westen auf Rang sieben hängen. Dirk Nowitzki spielt gut, aber Parsons vergibt die Overtime.

Die Dallas Mavericks haben in der NBA ihre Auswärtsschwäche erneut unter Beweis gestellt.

Bei den Indiana Pacers setzte es für Dirk Nowitzkis Team ein 99:104 (61:55). Nur eine der vergangenen acht Partien in der Fremde konnten die Mavericks für sich entscheiden (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Nowitzki zeigte mit 19 Punkten und fünf Rebounds eine gute Leistung, konnte das Fehlen von Monta Ellis (Wadenverletzung) aber speziell nach der Pause nicht kompensieren.

"Es lag nicht am Einsatz. Wir haben auch ohne unseren Topscorer hart gekämpft und alles gegeben", sagte Nowitzki und wirkte fast schon ratlos (SERVICE: Der SPORT1-Nowitzki-Watch).

Mavericks mit kleiner Fehlermarge

Selbst ein zuletzt eher durch den schwachen Osten stolpernder Gegner ist derzeit für die Mavericks nicht im Vorbeigehen schlagbar. So klein ist der Spielraum für Fehler.

"Es ist ein schmaler Grat. Ein paar Ballverluste hier und da können große Auswirkungen haben. Wenn du die kleinen Dinge nicht richtig machst, wird es immer schwer", bestätigte Coach Rick Carlisle

Das ist eine neue Erfahrung, waren doch die Nowitzki-Teams früherer Jahre für ihre Effizienz sowie den flüssigen und praktisch fehlerlosen Teambasketball - zumindest im Angriff - bekannt.

Einbruch nach der Pause

Speziell nach dem Trade für Rajon Rondo gehören aber Inkonstanz und unerklärliche Schwächephasen zu Dallas wie J.R. Ewing oder Cowboystiefel. So war es auch in "Indy".

Nach einer guten ersten Hälfte gelangen den Mavs in den zweiten 24 Minuten nur noch 38 Zähler, angeführt von C.J. Miles (28 Punkte) kämpften sich die Pacers zurück und schafften im dritten Viertel den 74:74-Ausgleich (Alles zur NBA im Free-TV auf SPORT1: Do., 23.30 Uhr: Inside US Sports).

"Wir müssen jeden Sieg mitnehmen, den wir kriegen können. Wir haben uns durch den Rückstand nicht beirren lassen", sagte Forward David West (10 Zähler, 5 Rebounds).

Ein 8:2-Lauf der Gastgeber brachte Dallas dann in der Schlussphase heftig in Bedrängnis, Miles versenkte einen Dreier zum 102:97. Der starke Chandler Parsons (27 Zähler) verpasste aus der Distanz die letzte Chance auf die Verlängerung.

Richtungsweisender Trip nach OKC

Bei Dallas (45 Siege - 29 Niederlagen) zeigte endlich auch einmal Point Guard Rajon Rondo (17 Punkte, 10 Assists, 7 Rebounds) seine Klasse, aber ohne Ellis und J.J. Barea (Knöchelprobleme) fehlte am Ende die letzte Feuerkraft.

Die Mavs sind zwar relativ sicher in den Playoffs, aber mehr als Rang sieben scheint in dieser Form kaum möglich. Der Rückstand auf die San Antonio Spurs (47:26) ist kaum noch aufholbar.

Angesichts des Trips nach Oklahoma City in der Nacht auf Donnerstag (ab 2 Uhr LIVESCORES) droht eher das Abrutschen auf Rang acht und damit ein Erstrundenduell mit den Golden State Warriors.

Hoffen auf Ellis

Mit signifikanten Minuten für Richard Jefferson oder Charlie Villanueva ist gegen Steph Curry und Co. wenig zu bestellen. Die Hoffnung heißt acht Spiele vor Ende der regulären Saison Ellis.

"Er braucht keine Krücken mehr, aber hat immer noch Schmerzen", sagte Carlisle. Teameigner Mark Cuban beschwor den Silberstreif: "Das gibt ihm die Chance den Rest seines Körpers für die Playoffs zu schonen."

Wann der Shooting Guard wieder auf den Court zurückkehrt, ist aber völlig offen - ähnlich sieht es bei Barea aus.

Pacers kämpfen um Playoffs

Auch die Pacers hoffen weiter auf ihren Star Paul George. Für Indiana war es nach vier Heimpleiten und nur einem Sieg aus den vorangegangenen acht Partien ein dringend benötigter Erfolg.

Mit 32 Siegen und 41 Niederlagen liegen sie gleichauf mit den Boston Celtics auf Rang neun der Eastern Conference hinter Brooklyn (32:40).

"Jeder muss jetzt seinen Helm rausholen und bis zum Schluss fighten. Heute hat jeder alles investiert, nur so haben wir noch eine Chance", sagte George Hill (14 Punkte). Dieses Rezept müssen auch die Mavericks beherzigen.

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