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München - Einen Tag nach einem Eingriff am Knie brilliert Dwyane Wade für Miami gegen Detroit. Ein Playoff-Duell mit James wird wahrscheinlicher. Die Thunder feiern einen Big Point.

Dwyane Wade will offenbar unbedingt ein Erstrundenduell mit LeBron James und den Cleveland Cavaliers erzwingen.

Einen Tag nachdem Flüssigkeit aus seinem chronisch angeschlagenen linken Knie entfernt wurde, markierte der dreimalige NBA-Champion 40 Punkte und führte die Miami Heat so zum 109:102 (49:44)-Erfolg über die Detroit Pistons (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Damit festigte der noch aktuelle Meister der Eastern Conference (34 Siege - 39 Niederlagen) Rang sieben und würde in den Playoffs tatsächlich auf den im Sommer abgewanderten LeBron James treffen. Udonis Haslem steuerte 18 Zähler und 13 Rebounds bei.

Heat mit viel Verletzungspech

In der vergangenen Saison gab es immer wieder Gerüchte um Unstimmigkeiten zwischen den beiden Stars, die Wade zuletzt mit kryptischen Aussagen ("Es ist wieder mein Team. Ich habe endlich wieder Spaß") angeheizt hatte.

"Es geht einfach um den starken Willen. Wir hatten heute nicht so viele Jungs zur Verfügung, zwei sind noch ausgefallen, aber du musst tun, was du tun musst", sagte Matchwinner Wade (Alles zur NBA im Free-TV auf SPORT1: Do., 23.30 Uhr: Inside US Sports).

Tatsächlich kamen zu den Ausfällen von Shooting Star Hassan Whiteside (Handverletzung), Chris Andersen (Wadenprobleme) und Shabazz Napier (Hüftprellung) nach der Pause noch Luol Deng und Michael Beasley hinzu. Chris Bosh fällt ja bereits länger wegen eines Blutgerinnsels in der Lunge aus.

Jackson beeindruckt von Wade

Deng stoppte sein Knie, bei Beasley war es der Ellbogen. D-Wade übernahm im letzten Viertel die Verantwortung und glänzte mit 19 Zählern wie zu alten "Flash"-Zeiten.

"Das ist Dwyane Wade - einer der besten Spieler aller Zeiten", zog Detroits Reggie Jackson (31 Punkte, 9 Assists) seinen Hut.

Er und Andre Drummond (32 Zähler, 14 Rebounds) waren als komplette Offensive der Pistons am Ende zu wenig.

Big Point für Thunder

Russell Westbrook bescherte den Oklahoma City Thunder (42:32) mit 33 Punkten einen wichtigen 109:97 (54:62)-Sieg beim direkten Kontrahenten Phoenix Suns (38:36).

Der Achte im Westen holte dabei einen 20-Punkte-Rückstand auf - das größte Comeback der Teamgeschichte.

"Es war für uns ein ganz wichtiges Spiel, das wir wie ein Playoff angegangen sind", sagte Westbrook, der zusätzlich noch neun Rebounds und sieben Assists verbuchte.

Leonard trägt Spurs

Die San Antonio Spurs (47:26) festigten mit dem 103:89 (51:42) gegen die Memphis Grizzlies Rang sechs in der Western Conference vor Dirk Nowitzkis Dallas Mavericks.

Finals-MVP Kawhi Leonard (25 Punkte, 10 Rebounds) war beim 13 Sieg aus den vergangenen 16 Partien der überragende Akteur.

"Was Kawhi heute gemacht hat, war unglaublich. Es hat Spaß gemacht, ihm zuzuschauen", lobte Routinier Manu Ginobili. Leonard erzielte die ersten 15 Zähler der Spurs im Schlussabschnitt.

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