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München und Indianapolis - James Harden untermauert seinen Status als MVP-Favorit in Indiana eindrucksvoll. Zum achten Mal knackt er die 40er Marke und führt die Houston Rockets zur Dreierbestmarke.

James Harden hat mit einer weiteren Gala seinen Status als Topfavorit auf den MVP-Titel der NBA eindrucksvoll untermauert.

Mit fantastischen 44 Punkten verhalf er den Houston Rockets zum 110:100 (53:39)-Auswärtserfolg über die Indiana Pacers. Bereits im Hinspiel in Houston hatte er einer der besten Verteidigungsreihen 45 Zähler eingeschenkt (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

"Er war wieder so massiv, er ist ein höllischer Spieler. Wenn er nicht auf MVP-Niveau spielen würde, hätten wir nicht diese Bilanz", geriet Coach Kevin McHale ins Schwärmen. Zum bereits achten Mal 2014/15 übertraf Harden die 40er Marke.

Eine Demonstration von Harden

Im ersten Viertel hatte Harden genauso viele Punkte wie die Pacers insgesamt (15). Mit zusätzlich sieben Assists, vier Rebounds, zwei Steals und zwei Blocks machte er auch die Statistiker glücklich.

Die Gastgeber kämpften sich zwar nach der Pause heran, aber innerhalb von vier Minuten im Schlussviertel machte der Olympiasieger mit zwölf Zählern den Sack zu.

Sein Treffer zum 96:82 raubte den Pacers gut fünfeinhalb Minuten vor Schluss die letzten Hoffnungen auf ein Comeback (Alles zur NBA im Free-TV auf SPORT1: Do., 23.30 Uhr: Inside US Sports).

"Ich muss einfach clever sein und machen, was ich sowieso an jedem Abend mache. Wenn ich im Angriffsmodus bin, wird alles gut", sagte Harden.

Harden lebt an der Freiwurflinie

Die hilflosen Pacers wussten sich oft nur mit Fouls zu helfen und schickten ihn 22 Mal an die Freiwurflinie - niemandem war das gegen Indiana jemals öfter vergönnt.

"Es ist eine der größten Herausforderungen, so einen Spieler ohne Fouls zu verteidigen. Er kennt alle Tricks und unsere jungen Spieler haben es nicht so gut hinbekommen", analysierte Indianas Cheftrainer Frank Vogel.

Umso schlimmer für den Gegner, wenn Harden dann auch noch 21 Freiwürfe trifft. Niemand hat in dieser NBA-Saison auch nur 20 in einem Spiel verwandelt, Harden zum zweiten Mal in fünf Tagen.

Rockets stellen Dreierrekord ein

Insgesamt gelangen den Rockets 13 Dreier, zum 51. Mal trafen sie in dieser Saison zweistellig aus der Distanz und stellten damit den NBA-Rekord der New York Knicks von 2012/2013 ein.

"Wir haben uns durchgekämpft. Diesen Sieg haben wir wirklich gebraucht", sagte McHale. Eine möglichst beste Ausgangsposition für die Playoffs steht auf dem Spiel.

Mit nun 47 Siegen und 23 Niederlagen hielt Houston souverän Rang drei in der Western Conference, während die Pacers (30:40) seit dem 6. März nicht mehr gewinnen konnten, im Osten nur noch Zehnter sind und gewaltig um die Playoffs zittern müssen.

Zeit für Paul George wird knapp

Point Guard George Hill (20 Punkte, 3 Steals, 3 Blocks) und sein Ersatzmann C.J. Watson (23 Zähler) waren noch die besten Akteure.

Zudem wird sich das erhoffte Saisondebüt von Paul George nach seinem Horror-Beinbruch im Sommer 2014 doch verzögern. Die Ärzte haben ihm noch keine Freigabe erteilt.

"Wir hoffen weiter, aber wir würden ihn nicht erst für die Playoffs zurückbringen wollen. Er sollte vorher schon spielen", sagte Vogel. Die Zeit läuft George und den Pacers davon.

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