vergrößernverkleinern
Phoenix Suns v Miami Heat
Goran Dragic (l.) ist der aktuelle Most Improved Player (MIP) der NBA © Getty Images

Normalerweise hätte Goran Dragic gar nicht spielen dürfen.

Der neue Point Guard der Miami Heat biss aber trotz schlimmer Rückenprobleme auf die Zähne und ärgerte die Phoenix Suns beim 115:98 (62:48) gewaltig (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

In nur 15 Minuten schenkte Dragic seinem Ex-Team 21 Punkte ein und machte sich damit ein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk. Am 6. März wird der zuletzt in Phoenix so unglückliche Slowene 29 Jahre alt.

"Es bedeutet mir sehr viel. Es war richtig hart mit vielen technischen Fouls, aber das ist ein Spiel für Männer. Wir haben fantastisch gespielt", jubelte Dragic (Alles zur NBA im Free-TV auf SPORT1: Do., 18 Uhr: Inside US Sports).

Mehr Punkte in 15 Minuten oder weniger erzielten in den vergangenen 30 NBA-Jahren nur Henry James und James Robinson (beide 1996/97).

Center-Sensation Hassan Whiteside steuerte bis zu seiner Hinausstellung wegen eines Gerangels mit Alex Len 17 Zähler sowie zehn Rebounds bei. Dwyane Wade markierte 16 Punkte.

Insgesamt gab es sieben technische Fouls. Markieff Morris flog für ein sehr hartes Einsteigen gegen Dragic. "Wir alle wissen, wie Goran spielt. Er fährt die Arme aus, Markieff wollte ihn Blocken, kam aber nicht ran", nahm Suns-Coach Jeff Hornacek seinen Spieler in Schutz.

Bei seiner Truppe ragten Eric Bledsoe (20 Zähler) und der frühere Bamberger P.J. Tucker (20 Punkte, 14 Rebounds) heraus.

Die Heat (26 Siege - 33 Niederlagen) verteidigten Rang sieben in der Eastern Conference.

Die Golden State Warriors kassierten bei den Brooklyn Nets mit 108:110 (51:57) eine überraschende Niederlage. Damit sind Dennis Schröders Atlanta Hawks (47:12) das beste Team der NBA.

Ex-Warrior Jarrett Jack gelang 1,1 Sekunden vor dem Ende der Siegtreffer für die Nets. Center Brook Lopez war mit 26 bester Scorer der Nummer acht im Osten.

Nach dem famosen Comeback in Boston tags zuvor, drehte Steph Curry auch im Barclays Center mit 18 seiner 26 Zähler im Schlussviertel gewaltig auf.

Innerhalb von drei Minuten machte er einen zweistelligen Rückstand wett, wurde aber nach Jacks Treffer keinen Wurf mehr los. "Splash Brother" Klay Thompson erlebte mit 14 Fahrkarten bei 17 Würfen einen schwarzen Abend.

Video
teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel