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Houston und München - Die Phoenix Suns entführen dank eines überragenden Eric Bledsoe einen Sieg aus Houston. James Harden schwächelt nach seiner Gala. Stephen Curry führt die Warriors zum Sieg.

Die Phoenix Suns haben mit einem überraschenden 117:102 (62:61) bei den Houston Rockets ihre Playoff-Ambitionen in der Western Conference der NBA unterstrichen.

Dabei war Eric Bledsoe der überragende Mann auf dem Court: 34 Punkte steuerte der Point Guard bei und stach so auch Houstons James Harden aus, der mit 16 Punkten nach seinem Galaabend gegen Denver einen verhältnismäßig zahmen Auftritt hinlegte. Bester Rockets-Scorer war Donatas Motiejunas mit 18 Punkten.

Aggressivität als Trumpf

"Letztlich kommt es auf mich an, weil ich das ganze Spiel über den Ball habe", sagte Bledsoe nach der Partie, in der er einen persönlichen Punkterekord aufstellte: "Wenn ich ein bisschen zu passiv spiele, passieren mir Turnovers. Wenn ich aggressiv bin und zum Korb ziehe, finde ich Mitspieler und spiele, ohne viel nachzudenken."

Nachdem Houston einen 15-Punkte Rückstand im Schlussviertel noch auf fünf Punkte reduzieren konnte, legte Phoenix einen 12:0-Lauf hin, der alle Rockets-Hoffnungen auf einen Sieg zunichte machte.

Suns auf Tuchfühlung

"Sie haben uns eine Chance gegeben, aber wir haben in der Offensive zu oft nichts aus unserem Ballbesitz gemacht", ärgerte sich Houstons Head Coach Kevin McHale.

Mit einer Bilanz von 37:33 Siegen bleiben die Suns als Zehnter im Westen weiter in Schlagdistanz zu Playoff-Platz acht, den derzeit die Oklahoma City Thunder (39:30 Siege) belegen. In der Nacht von Sonntag auf Montag kommt es zum nächsten direkten Duell mit einem Playoff-Team des Westens: Dann kommen Dirk Nowitzkis Dallas Mavericks nach Phoenix. Houston (46:23) ist als Drittem im Westen die Post-Season-Teilnahme wohl nur noch theoretisch zu nehmen.

Grizzlies siegen weiter

Die Portland Trail Blazers mussten derweil ohne Chris Kaman die vierte Niederlage in Serie hinnehmen. Bei den Memphis Grizzlies, dem zweitbesten Team im Westen, unterlag Portland mit 86:97. Kaman (32) gehörte zwar zum Kader, Coach Terry Stotts ließ den Center aber über die gesamte Spielzeit auf der Bank.

Trotz der Niederlage liegen die Trail Blazers (44:24 Siege) als Vierter im Westen auf Play-off-Kurs.

Curry führt Warriors zum Sieg

Unterdessen haben die Golden State Warriors ihren Höhenflug fortgesetzt. Das beste Team der Liga gewann 106:91 gegen die Utah Jazz und baute damit seine Bilanz in der heimischen Oracle Arena auf 33:2 aus.

Stephen Curry war mit 24 Punkten bester Werfer des Spiels.

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