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München - Durch den Sieg der Trail Blazers gegen die Phoenix Suns darf Nationalspieler Chris Kaman zum ersten Mal seit 2006 in der K.o.-Runde ran. Die heißen Celtics erobern Rang acht.

Chris Kaman und die Portland Trail Blazers haben sich durch das 109:86 (55:49) gegen die Phoenix Suns ihr Playoff-Ticket gesichert und verteidigten im Westen Rang vier.

Der deutsche Nationalspieler zeigte mit zwölf Punkten und sieben Rebounds eine starke Leistung und darf erst zum zweiten Mal nach 2006 in der K.o.-Runde der NBA spielen (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Die All-Stars Damian Lillard (19 Zähler) und LaMarcus Aldridge (17) waren die erfolgreichsten Werfer der Blazers. Für die Suns sammelte der Ex-Bamberger P.J. Tucker zehn Punkte und neun Rebounds).

"Wir müssen einfach so weitermachen. Ich weiß gar nicht, wann wir zum letzten Mal die Division gewonnen haben. In diesem Jahr ist die Chance gegen OKC groß", nahm Lillard das nächste Ziel ins Visier.

Alleiniger Champion der Northwest Division waren sie zuletzt 1992 mit Clyde "The Glide" Drexler. 23 Jahre später wird es klappen, ist aber rechnerisch noch nicht perfekt (Alles zur NBA im Free-TV auf SPORT1: Do., 23.30 Uhr: Inside US Sports).

Celtics erobern Playoff-Platz

Von wegen Saison abschenken. Die Boston Celtics sind in glänzender Form und haben sich auf einen Playoff-Rang gekämpft.

Der Rekordmeister gewann bei den Charlotte Hornets mit 116:104 (56:44) und verdrängte in der Eastern Conference die Brooklyn Nets vom so wichtigen achten Rang.

Guard Avery Bradley überragte beim zehnten Erfolg aus den vergangenen 16 Partien mit 30 Punkten und acht Rebounds. Die Celtics (33 Siege - 40 Niederlagen) liegen hauchdünn vor Brooklyn (32:41), den Indiana Pacers (32:41) und eben Michael Jordans Hornets (31:42).

"Wir wussten, dass wird ein ganz wichtiges Spiel gegen einen direkten Konkurrenten. Also haben wir uns richtig zusammengerissen", sagte Evan Turner (15 Zähler).

Hornets hadern

Nach dem Trade ihres Star-Spielmachers Rajon Rondo hatten viele Experten den Celtics attestiert, sie würden die Saison herschenken und auf einen hohen Draftpick hoffen. Mit dem neuen Sixth Man Isaiah Thomas und einigen Routiniers findet sich das junge Team aber immer besser.

Die Hornets haderten dagegen mit ihrer verpassten Chance. Auch Kemba Walkers 28 Punkten reichten nicht aus. Nachdem sie im zweiten Viertel den Anschluss verloren hatten, kamen sie am Ende nie näher als auf sechs Punkte heran.

"Wir konnten sie einfach nicht verteidigen. Du darfst dir nicht zu viele Auszeiten nehmen und musst immer konzentriert sein", kritisierte Charlottes Coach Steve Clifford.

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