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Die Siegesserie der Portland Trail Blazers ist gerissen.

Die Mannschaft des deutschen Nationalspielers Chris Kaman kassierte nach zuvor fünf Erfolgen hintereinander bei den Minnesota Timberwolves eine 113:121 (55:51)-Niederlage (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Dabei wurde der exzellente Schütze Wes Matthews (Achillessehnenriss) auch als Verteidiger am Flügel schmerzlich vermisst.

Die 32 Punkte, acht Assists und sieben Rebounds von All-Star Damian Lillard reichten nicht aus. Kaman sammelte in 19 Minuten acht Punkte und sechs Rebounds.

Im letzten Viertel ließen die Blazers 40 Punkte zu. Vor allem die beiden Shooting Guards Kevin Martin (29 Zähler) und Gary Neal (27) - sie wären Matthews' Gegenspieler gewesen - waren nicht zu stoppen (Alles zur NBA im Free-TV auf SPORT1: Do., 23.30 Uhr: Inside US Sports).

"Wes ist einer der meist unterschätzten Shooting Guards in der NBA. Egal ob Dreier oder Defense: er kann alles. Er wird ihnen ganz schön fehlen", sagte Neal.

Rookie Andrew Wiggins steuerte für die Wolves 18 Punkte bei, Ricky Rubio (13 Zähler, 15 Assists, 8 Rebounds) verpasste nur knapp ein Triple-Double.

Mit seinem 1224. NBA-Spiel zog Routinier Kevin Garnett mit Namensvetter Kevin Willis auf Rang fünf der ewigen Rangliste gleich.

Portland (41 Siege - 20 Niederlagen) fiel in der Western Conference auf Rang vier zurück.

Die Cleveland Cavaliers zeigten sich von der Pleite bei Dennis Schröders Atlanta Hawks tags zuvor gut erholt und schlugen die Phoenix Suns 89:79 (53:37).

Dabei stand es nach drei Vierteln bereits 80:52, ehe die Cavs ihrer Stars schonten, Phoenix Ergebniskosmetik betrieb und sogar LeBron James noch einmal zurück kommen musste.

Vorher hatte der "King" (17 Punkte, 8 Assists, 6 Rebounds) noch mit seiner 4206. Vorarbeit im Cavaliers-Trikot den Teamrekord von Mark Price eingestellt.

"Es ist immer ziemlich cool, in den Geschichtsbüchern zu landen. Der Dank gebührt meinen Teamkollegen. Damit ich Assists liefern kann, müssen sie dann auch treffen", sagte James.

Der 13. Heimsieg in Folge hievte Cleveland (40:25) im Osten auf Rang drei, die Suns (33:31) verloren als Zehnter im Westen wertvollen Boden auf die Playoff-Plätze.

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