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Der Meister findet seine Form, bangt beim Sieg über Toronto aber kurz um Altstar Tim Duncan. Kawhi Leonard trumpft auf. Die L.A. Lakers verpassen früh wie nie die Playoffs.

Der Meister hatte beim sechsten Sieg in Folge eine Schrecksekunde zu überstehen.

Die San Antonio Spurs schlugen die Toronto Raptors  mit 117:107 (61:41), kurz vor Schluss wird aber Tim Duncan von Teamkollege Tiago Splitter über den Haufen gerannt und landet unsanft auf seinem Ellbogen (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Nach dem Spiel gab Coach Gregg Popovich jedoch leichte Entwarnung. Es sei nur eine Überdehnung. "Es war vielleicht eine halbe Sekunde Terror, aber sie haben uns gleich gesagt, dass es nicht so schlimm ist", sagte Point Guard Tony Parker (23 Punkte , 9 Assists).

Duncan (12 Zähler, 13 Rebounds) und Finals-MVP Kawhi Leonard (24, 11) legten Double-Doubles hin. Die Spurs (40 Siege - 23 Niederlagen) zogen vorbei an Dirk Nowitzkis Dallas Mavericks auf Rang sechs in der Western Conference.

Die im Osten nun viertplatzierten Raptors (38:26) zeigten immerhin große Moral und hätten einen Rückstand von 26 Punkten fast noch umgebogen (Alles zur NBA im Free-TV auf SPORT1: Do., 23.30 Uhr: Inside US Sports).

Topscorer Kyle Lowry (32 Zähler) und DeMar DeRozan (21) brachten die Kanadier auf 94:100 heran, ehe Leonard knapp drei Minuten vor Schluss entscheidend konterte.

"Es kann nicht sein, dass wir immer erst einen Tritt in den Hintern brauchen, um aufzuwachen. Wir müssen von Anfang an Gas geben", forderte Lowry.

Auch der Sieg im 1000. NBA-Spiel als Coach für Byron Scott verhinderte den nächsten Tiefpunkt der Los Angeles Lakers (17:46) nicht.

Trotz des 93:85 (49:50) über die Detroit Pistons verpasste der 16-malige Champion die Playoffs so früh wie noch nie seit dem Umzug nach Kalifornien (1960). Mit dem 111:91-Erfolg der New Orleans Pelicans über die Brooklyn Nets stand dies bereits vor dem eigenen Auftritt fest.

"Darüber denke ich nicht nach. Ich will dieses Team entwickeln und besser machen", sagte Scott. Es droht jedoch die schwächste Saison der Teamgeschichte in Los Angeles.

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