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San Antonio Spurs v Phoenix Suns
Kawhi Leonard (l.) von den San Antonio Spurs wurde 2014 zum MVP der NBA Finals gewählt © Getty Images

Der NBA-Meister hat ein Lebenszeichen von sich gegeben.

Nach zuvor vier Niederlagen in Folge gelang den San Antonio Spurs mit dem beeindruckenden 101:74 (51:24) bei den Phoenix Suns zum Abschluss des Auswärtsmarathons der zweite Sieg in Folge (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Weil in San Antonio traditionell zu dieser Jahreszeit ein Rodeo-Festival stattfindet, absolvieren die Spurs seit Jahren neun Auswärtspartien in Folge. Nach zunächst schwachen Leistungen während des Trips finden sie nun scheinbar ihre Form.

Die Spurs verpassten ihren höchsten Saisonsieg nur um zwei Punkte und hatten in Finals-MVP Kawhi Leonard (22 Zähler, 10 Rebounds) den besten Akteur.

"Es lief eine Weile nicht rund. Jetzt bauen wir langsam wieder Selbstvertrauen auf und werden hoffentlich wieder ein paar Spiele gewinnen", sagte Routinier Tim Duncan. Das gilt jedoch nicht für Tony Parker. Der Franzose steckt weiter im Tief. Diesmal versemmelte er zehn seiner 13 Würfe. Abgesehen vom Ausreißer in Sacramento (19 Punkte) schaffte er in den vier Partien gegen Phoenix, Portland, Utah und Golden State insgesamt nur 15 Zähler.

San Antonio (36 Siege - 23 Niederlagen) liegt in der Western Conference nur noch knapp hinter Dirk Nowitzkis Dallas Mavericks (39:22).

Die Suns (31:29) kämpfen als Zehnter auch noch um ein Playoff-Ticket, legten aber mit den 24 Punkten vor der Pause die schwächste Hälfte ihrer Teamgeschichte hin.

Immerhin verhinderte Marcus Morris mit 15 seiner 19 Punkte im letzten Viertel den Negativrekord für eine gesamte Partie (68).

Zwillingsbruder Markieff knöpfte sich nach der Partie die Fans vor: "Sie buhen nicht, aber sie feuern auch nicht wirklich an. Wir erwarten mehr, wir erwarten einen richtigen Heimvorteil. Hinter den ersten drei Reihen wird nur zugeschaut."

Der Spanier Marc Gasol führte die Memphis Grizzlies mit einer überragenden Leistung zum 101:97 (48:46)-Erfolg bei den Minnesota Timberwolves.

Der Center sammelte 27 Punkte, elf Rebounds und vier Assists. Landsmann Ricky Rubio (13 Zähler, 10 Assists, 7 Rebounds) flirtete bei den T'Wolves mit einem Triple-Double. Memphis (42:16) bleibt Zweiter im Westen.

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