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Dirk Nowitzki erlebt offensiv einen grauenhaften Abend, die Defense der Mavs ist ein Hühnerhaufen. Houstons Howard bestraft Dallas' Fehler gnadenlos.

Die Dallas Mavericks haben auch ihren zweiten Playoff-Auftritt bei den Houston Rockets in den Sand gesetzt und liegen in der "Best-of-seven"-Serie mit 0:2 hinten (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Im zweiten Duell mit dem texanischen Rivalen unterlag das Team von Dirk Nowitzki, das ohne den verletzten Chandler Parsons antreten musste, mit 99:111 und darf nun die nächsten beiden Spiele in Dallas bestreiten.

Dallas mit dem Rücken zur Wand

Statistisch gesehen ist das 0-2 gegen die Rockets fast schon das Aus, nur in einem von acht Fällen erholten sich die Mavericks von solch einem Serien-Fehlstart.

Nowitzki erlebte offensiv einen grauenhaften Abend. Der Würzburger traf nur drei seiner 14 Wurfversuche, insgesamt kam er auf zehn Punkte. Zusätzlich griff er sich starke 13 Rebounds, gab zwei Assists und holte sich einen Steal.

"Ich habe heute einfach keinen Rhythmus gefunden. Ich weiß nicht wirklich warum. Ich habe mich gut gefühlt", sagte der Routinier.

Topscorer war Monta Ellis mit 24 Punkten (Alles zur NBA im Free-TV auf SPORT1: Do., 23.30 Uhr: Inside US Sports).

Der Playoff-Baum der NBA 2015 © © SPORT1

Zu Beginn des letzten Viertels sah es noch danach aus, als ob die Mavericks ein Spiel aus Houston entführen könnten.

Mit vier schnellen Punkten ging Dallas mit 84:81, doch im Anschluss verlor die Defense  der Mavs - die bis dahin auch nicht wirklich geglänzt hatte - komplett die Ordnung.

"Superman" zu dominant

Rockets-Center Dwight Howard wütete in der Mavs-Zone und erzielte insgesamt 28 Punkte (12 Rebounds).

"Superman" und Josh Smith (15) brannten ein wahres Dunk-Feuerwerk ab und drückten den Ball 14-mal durch den Ring.

Damit stellten die Rockets den Playoff-Rekord der L.A. Lakers ein, denen das Kunststück zuletzt 2001 gelang.

Coach Carlisle schwer besorgt

Vor allem im Zusammenspiel der beiden Big Men stimmte die Abstimmung perfekt und sorgte bei Dallas' Head-Coach Rick Carlisle für arge Sorgenfalten.

Smith lieferte ein ums andere Mal den Alley-oop-Pass für "D12" und hinterließ frustrierte Mavericks.

"Junge, das war bei den beiden wie in ihrer Zeit als Teenager", so James Harden über Smith und Howard, die beide aus Atlanta stammen und früher zusammen in einem AAU-Team (Amateur Athletic Union) gespielt haben.

Im letzten Viertel hatte Smith sogar mehr Vorlagen, als das komplette Dallas-Team (7 zu 6).

Harden packte an einem für ihn durchwachsenen Abend 24 Punkte oben drauf und machte einen Haken unter den zweiten Sieg der Rockets.

Freudentanz von J.J. Watt

Auf den Rängen sorgte die Show der Rockets für Begeisterung ohne Ende, auch NFL-Profi J.J. Watt von den Houston Texans legte einen Freudentanz hin.

Ausgelassene Stimmung bei den Rockets-Fans, dicke Luft auf der Mavs-Bank.

Rajon Rondo kassierte im zweiten Viertel wegen Meckerns ein technisches Foul und zu Beginn des dritten Abschnitts sein viertes persönliches.

Rondo versauert auf der Bank

Dies brachte ihm einen Platz auf der Bank ein, von dem er sich in der restlichen Partie nur noch in den Auszeiten erheben durfte. Der NBA-Champion der Saison 2008 brachte es lediglich auf vier Punkte und einen mageren Assist.

Rondo spielte lediglich zehn Minuten, der niedrigste Wert in all seinen 94 Playoff-Spielen.

In der Nacht auf Samstag findet die dritte Partie in Dallas statt (Sa., 1 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM), für die Mavs mit dem Rücken zur Wand fast schon Pflichtsieg, denn von einem 0-3 in der Serie dürften sie sich nicht erholen.

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