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Der Playoff-Kampf im Osten der NBA spitzt sich zu. Gleich drei beteiligte Teams feiern echte Krimi-Siege, bei Vorjahresfinalist Miami Heat flattern dagegen die Nerven.

Das Rennen um die letzten Playoff-Plätze der Eastern Conference in der NBA nimmt an Fahrt auf. Während die derzeit sechstplatzierten Milwaukee Bucks (38 Siege - 39 Niederlagen) trotz der 90:97-Niederlage gegen die Orlando Magic die mit Abstand besten Karten haben, ist dahinter ein heißer Kampf um die Postseason entbrannt.

Die Detroit Pistons (30-47) auf Platz zwölf wahrten mit einem 99:98-Heimsieg gegen den direkten Konkurrenten Miami Heat (9., 34-42) zumindest eine theoretische Chance auf einen der ersten acht Plätze. Die Charlotte Hornets (11., 33-43) verbesserten ihre Ausgangsposition durch ein ebenso knappes 92:91 gegen die Philadelphia 76ers (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Dwyane Wade von den Miami Heat resigniert
Dwyane Wade kassierte mit den Miami Heat einen bitteren Rückschlag im Playoff-Kampf © getty

Den letzten Playoff-Platz belegen derzeit aber weiterhin die Boston Celtics (8., 35-42), die bei den Toronto Raptors zu einem knappen 117:116 nach Verlängerung kamen. Derweil büßten die Brooklyn Nets (7., 35-41) durch die deutliche 99:131-Pleite bei den Atlanta Hawks ein Stück ihres Vorsprungs auf die Konkurrenz ein.

Zumindest Vorjahresfinalist Miami schien angesichts der spannenden Ausgangslage in den letzten Minuten des Duells mit den Pistons die Nerven zu verlieren. Mit 98:89 führten die Heat 2:13 Minuten vor dem Ende in Detroit, ehe den Gästen in der verbleibenden Spielzeit kein einziger Punkt mehr gelang (Alles zur NBA im Free-TV auf SPORT1: Do., 23.30 Uhr: Inside US Sports).

Der überragende Reggie Jackson (29 Punkte, elf Assists) sorgte fünf Sekunden vor dem Ende mit einem Korbleger für die Entscheidung zugunsten der Pistons, Dwyane Wades Dreier mit der Schlusssirene fand anschließend nicht mehr sein Ziel. Bester Werfer für Miami war Goran Dragic mit 21 Punkten.

Beim Zittersieg der Hornets gegen Philadelphia war Gerald Henderson der umjubelte Mann. Charlottes Shooting Guard drehte fünf Sekunden vor dem Ende das Spiel zugunsten seines Teams, nachdem beide Mannschaften zuvor 2:45 Minuten ohne Korberfolg geblieben waren. Kemba Walker hatte seinem Team mit 24 Punkten bis zu Hendersons Heldentat überhaupt erst die Siegchance erhalten.

Noch länger mussten die Boston Celtics bangen, ehe der 117:116-Erfolg nach Overtime in Toronto feststand. Der bärenstarke DeMar DeRozan (38 Punkte) rettete die Gastgeber sechs Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit in die Verlängerung.

Dort sahen die Raptors nach einem Dreier von Louis Williams vier Sekunden vor dem Ende schon wie der sichere Sieger aus, ehe Marcus Smart den Celtics mit der Schlusssirene doch noch den Sieg bescherte.

Isaiah Thomas war mit 25 Punkten treffsicherster Spieler Bostons, Evan Turner gelang mit 18 Zählern und zehn Assists ein Double-Double.

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