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München - Der frühere MVP Derrick Rose meldet sich nach seiner Meniskus-OP solide zurück. Bei den Chicago Bulls ist in Orlando aber noch viel Sand im Getriebe. Die Spurs trumpfen auf.

Die Orlando Magic haben Derrick Rose das Comeback in der NBA verdorben.

Der Point Guard der Chicago Bulls meldete sich nach seiner Meniskus-OP beim 103:105 (59:52) in Florida zurück. Im ersten Spiel seit dem 23. Februar kam Rose in 19 Minuten auf neun Punkte und traf drei seiner neun Würfe (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

"Ich habe mich ganz gut gefühlt. Ich werde mit den Spielen besser. Ich brauche noch etwas Zeit, aber es wird schon werden", sagte D-Rose.

Rose braucht Geduld

Nach 20 Spielen Zwangspause und seiner Verletzungshistorie hatte Coach Tom Thibodeau keine Wunderdinge erwartet. Die letzten Spiele wollen die Bulls nun nutzen, um den ehemaligen MVP in eine respektable Playoff-Form zu bringen.

"Es ist schon sehr hart, am Ende des Spiels zuzuschauen, aber ich muss Geduld haben. Ich muss zuschauen, lernen und wieder ein Gefühl für das Spiel der Jungs bekommen", ergänzte Rose.

Auch seine Teamkollegen müssen sich auf den Spielmacher erst wieder einstellen. Gegen Orlando war noch ziemlich viel Sand im Getriebe. Jimmy Butler (19 Punkte, 6 Assists) war der beste Schütze (Alles zur NBA im Free-TV auf SPORT1: Do., 23.30 Uhr: Inside US Sports).

Bulls kämpfen mit Wizards

Die Bulls führten vor der Pause bereits mit 15 Zählern, ehe Victor Oladipo (23 Punkte) und Nik Vucevic (22) die Magic zurückbrachten.

Die letzte Chance der Gäste vergab 1,5 Sekunden vor dem Ende Mike Dunleavy mit seinem unpräzisen Einwurf in Richtung von Pau Gasol.

Chicago (46 Siege - 32 Niederlagen) kämpft als momentan Vierter im Osten noch um das Heimrecht in der ersten Playoff-Runde.

Spurs in Playoff-Form

Die San Antonio Spurs kommen spät aber gewaltig auf. Der Titelverteidiger (53:26) schaffte mit dem 110:98 (57:53) gegen die Houston Rockets den neunten Sieg in Folge mit mindestens zwölf Punkten Vorsprung - NBA-Rekord eingestellt.

Damit katapultierten sich die Spurs sogar wieder ins Rennen um den Titel in der Southwest Division und Rang zwei in der Western Conference. Houston und Memphis (beide 53:25) liegen nur noch hauchdünn davor.

MVP-Kandidat James Harden (22 Punkte) war zwar Topscorer der Rockets, verfehlte aber neun seiner 16 Würfe.

Tony Parker (27 Zähler) und Tim Duncan (20) ragten bei den Spurs heraus. Der früherer Oldenburger Aron Baynes (8 Punkte, 12 Rebounds) legte eine starke Leistung in der Startformation hin.

Parker verdiente sich ein Sonderlob von Coach Gregg Popovich: "Er hatte ein großartiges Spiel. Er war geduldig im Aufbau, hat seine Würfe gesucht und ist aggressiv zum Korb gegangen. Sie haben ihn nicht in den Griff bekommen."

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