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Die Dallas Mavericks verlieren gegen das beste Team der NBA das zweite Heimspiel in Folge. Dirk Nowitzki muss übel einstecken, Rajon Rondo sorgt für eine Schrecksekunde.

Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks haben im Kampf um eine möglichst gute Ausgangsposition für die Playoffs in der NBA den nächsten Rückschlag kassiert.

Zwei Tage nach der 101:108-Heimpleite im texanischen Duell mit den Houston Rockets verloren die Mavericks (46 Siege - 31 Niederlagen) ebenfalls in heimischer Halle mit 110:123 gegen die Golden State Warriors (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Erneutes Duell mit den Warriors möglich

Während sich das beste Team der NBA (63-13) mit dem zwölften Sieg in Serie vorzeitig den Heimvorteil für die gesamten Playoffs sicherte und Trainer Steve Kerr gleichzeitig einen neuen Rekord für einen Trainerneuling bescherte, muss Dallas weiterhin um Platz sieben in der Western Conference vor den Oklahoma City Thunder (42-34) zittern. Sollte OKC noch an den Mavericks vorbeiziehen, würde in der ersten Playoff-Runde erneut ein Duell mit den Warriors warten.

Weil aber auch die neuntplatzierten New Orleans Pelicans beim 90:99 bei den Portland Trail Blazers eine Niederlage kassierten, ist Nowitzkis Team immerhin die Playoff-Teilnahme nur noch theoretisch zu nehmen (Alles zur NBA im Free-TV auf SPORT1: Do., 23.30 Uhr: Inside US Sports).

Der deutsche Superstar war gegen Golden State trotz lediglich 23 Minuten Spielzeit mit 18 Punkten bester Werfer seines Teams, zwölf davon erzielte er bei insgesamt 15 Freiwürfen. Häufiger stand Nowitzki in dieser Saison in einem Spiel noch nie an der Linie (STATISTIK: Der SPORT1-Nowitzki-Watch).

Überhaupt hatten die Schiedsrichter alle Hände voll zu tun, 37 Fouls der Warriors bedeuteten einen neuen Höchstwert in der laufenden Spielzeit und führten zu insgesamt 54 Freiwurfversuchen für die Mavericks.

Livingston greift Nowitzki zwischen die Beine

Für den größten Aufreger sorgte dabei Shaun Livingston, der Nowitzki im Zweikampf von hinten mit der Faust zwischen die Beine schlug.

"Ich habe keine Ahnung, was er da vorhat, ob er mir den Ball durch die Beine abnehmen will. Aber er ist kein schmutziger Spieler, er war es nie in seiner ganzen Karriere. Eigentlich ist er ein echt guter Kerl", sagte der 36-Jährige nach dem Spiel und fügte mit einem Augenzwinkern hinzu: "Ich habe seinen festen Griff wirklich genossen."

Livingston war die Aktion nach dem Spiel fast schon peinlich. "Das ist Dirk Nowitzki, ein Hall-of-Fame-Spieler. Gegen so jemanden macht man das nicht", sagte Golden States Guard, betonte aber auch: "Er hat sich mit seinem Unterkörper ein bisschen Platz verschafft und es war einfach schlechtes Timing. Es sah schlimmer aus, als es in Wirklichkeit war."

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Stephen Curry erlebt ruhigen Abend

Neben Nowitzki überzeugte bei den Mavericks mit Abstrichen nur Tyson Chandler, der mit zehn Punkten und 13 Rebounds ein Double-Double beisteuerte.

Stephen Curry von den Golden State Warriors lacht
Golden States Stephen Curry hatte trotz einer für ihn persönlich eher mäßigen Leistung gut lachen © getty

Auf der Gegenseite war Klay Thompson mit 21 Punkten erfolgreichster Scorer. Weil Andre Iguodala und Marreese Speights für die Warriors je 18 Zähler von der Bank beisteuerten, konnte sich MVP-Kandidat Stephen Curry mit nur elf Punkten einen vergleichsweise ruhigen Abend erlauben.

Rajon Rondo sorgt für Schrecksekunde

Sorgen machten sich die Mavericks zwischenzeitlich um Point Guard Rajon Rondo, der im dritten Viertel mit einer Verletzung am linken Knie das Feld verlassen musste. Der erste Verdacht eines Kreuzbandrisses bestätigte sich aber glücklicherweise nicht.

"Es ist nicht das Schlimmste, das hätte passieren können. Mir geht es also gut", sagte Rondo, der sich im Januar 2013 schon einmal das Kreuzband im rechten Knie gerissen hatte und anschließend für nahezu ein Jahr ausfiel.

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