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Stephen Curry verbessert gegen Portland seinen eigenen Dreierrekord und läuft für Golden State im letzten Viertel heiß. Aldridge und Lillard müssen sich am Ende ergeben.

Stephen Curry hat im Rennen um die Krone zum wertvollsten Spieler der Saison den nächsten Trumpf aus dem Ärmel geholt (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Beim 116:105 seiner Golden State Warriors gegen die Portland Trail Blazers erzielte der Guard 45 Punkte und verbesserte seinen eigenen Rekord für getroffene Dreier in einer Saison.

2012/13 verwandelte Curry 272 Distanzwürfe, nach dem Sieg waren es dann 276 - mit noch verbleibenden drei Spielen für Golden State.

Curry egalisierte seine bisherige Bestmarke mit vier Dreiern bereits im ersten Viertel und hatte auch im Verlauf der spannenden Partie noch lange nicht genug.

Insgesamt acht Dreier (bei 13 Versuchen) verpasste Curry den Trail Blazers, Teamkollege Klay Thompson packte noch drei (26 Punkte) oben drauf (Alles zur NBA im Free-TV auf SPORT1: Do., 23.30 Uhr: Inside US Sports).

Warriors-Coach Steve Kerr fällte nach der Partie ein kurzes, aber deutliches Fazit: "Es gibt nichts mehr zu sagen, außer das Steph der MVP ist."

"Es ist schwer zu beschreiben, was ich heute von ihm gesehen habe. Jeder Move, jedes Dribbling und jeder Wurf - das war einfach nur atemberaubend. Ich habe noch nie einen Spieler mit solchen Fähigkeiten gesehen", schwärmte Kerr, der immer hin schon mit Michael Jordan, Scottie Pippen und Tim Duncan zusammengespielt hat.

Für Portland stach Big Man LaMarcus Aldridge mit 27 Punkte und sechs Rebounds heraus, Point Guard Damian Lillard (20) zog im Duell mit Curry den Kürzeren.

Mit 84:84 ging es in den Schlussabschnitt doch Curry dreht noch einmal richtig auf und erzielte 17 seiner 45 Punkte in den letzten zwölf Minuten.

Zuvor legte er eine Pause ein und bewies seinen großartigen Charakter. Statt selber den nächsten Wurf zu forcieren, servierte er Thompson die Bälle, der in den letzten Wochen einen kleinen Durchhänger hatte.

"Als Klay heiß lief, nahm er sich einfach zurück", beschrieb Draymond Green die außergewöhnlichen Szenen: "Steph ist einfach komplett selbstlos."

Golden State feiert damit in der Western Conference seinen 64. Saisonsieg, den 15. Heimsieg hintereinander und kann die Erfolgsserie mit drei verbleibenden Spielen im Oracle Center (Minnesota, Memphis, Denver) auf 18 ausbauen.

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