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Clippers-Star Blake Griffin ist gegen Golden State nicht zu stoppen, doch die Warriors haben das bessere Ende für sich. Steph Curry und Klay Thompson sind zu abgezockt.

Die Golden State Warriors haben ihrem Erzrivalen Los Angeles Clippers im Kampf um die Playoffs eine empfindliche Niederlage beigebracht (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Golden State siegte in einer hart umkämpften Partie im Staples Center von Los Angeles mit 110:106 und feierte damit den 27. Auswärtserfolg der Saison.

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"Natürlich ist die Situation im Westen relativ klar für uns, doch wir wollten den Sieg gegen L.A. unbedingt. Es fühlt sich sehr gut an, dass wir unsere Serie am Laufen halten", so Stephen Curry über den zehnten Sieg in Folge.

Die Clippers - Fünfter im Westen - kassierten damit die 26. Saisonniederlage (49 Siege) und fallen im Positionsduell zwischen den zweitplatzierten Memphis Grizzlies (51-24) und den San Antonio Spurs (Rang 6 / 48-26) etwas zurück.

Curry nicht zu stoppen

Topscorer der Golden State Warriors, die bis zehn Minuten vor dem Ende fast ausnahmslos hinten lagen, war MVP-Kandidat Curry mit 27 Punkten.

Die Punkte waren beeindruckend, doch seine Dribblings waren das absolute Highlight. Vor allem, als er Gegenspieler Chris Paul mit einem Move hinter dem Rücken auf den Hosenboden beförderte.

"Ich wusste, er ist an mir dran, und ich wollte eine Bewegung zum Korb machen", erklärte Curry die Situation: "Ich habe versucht, kreativ zu sein, und durch solche coolen Momente bekommt man einen richtigen Adrenalinschub."

Weltmeister-Kollege Klay Thompson sorgte für 25 Zähler (Alles zur NBA im Free-TV auf SPORT1: Do., 23.30 Uhr: Inside US Sports).

Los Angeles' Superstar Blake Griffin konnte die Pleite trotz seiner 40-Punkte-Gala (12 Rebounds) nicht verhindern. Zeitweise lagen die Clippers mit 17 Punkten vorne, doch gegen den Rivalen aus der Bay-Area endete die Serie mit sieben Siegen in Folge.

"Der Kerl ist einfach heftig"

"Wir hatten genug Einsatz und Intensität, aber nicht für 48 Minuten", analysierte Clippers-Coach Doc Rivers die Partie: "Wir hätten den Sieg dringender gebraucht, aber Golden State ist ein Team mit exzellenten Schützen. Und wenn sie erst einmal anfangen, zu treffen, dann sind sie fast nicht mehr zu stoppen."

All-Star Chris Paul war mit 27 Punkten zweitbester Scorer der Clippers und musste am Ende Currys Klasse eingestehen.

"Der Kerl ist einfach heftig", so CP3: "Er bekommt unzählige Blocks, und selbst als ich ihn ganz dicht verteidigt habe, hat er die Würfe trotzdem getroffen."

Außer Griffin und Paul punktete nur J.J. Redick (13) zweistellig.

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