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München und Los Angeles - Die L.A. Clippers ziehen durch den Sieg im direkten Duell mit den Grizzlies gleich und schalten sich in das Rennen um Rang zwei im Westen ein. Der Playoff-Gegner wäre Dallas.

Die Los Angeles Clippers schalten sich nun auch noch in das Rennen um Rang zwei in der Western Conference ein.

Im Spitzenspiel gelang den Kaliforniern gegen die Memphis Grizzlies mit 94:86 (52:49) der fünfte Sieg in Folge. Im Kampf um das Erstrundenduell in den NBA-Playoffs mit Dirk Nowitzkis Dallas Mavericks mischen auch San Antonio und Houston mit (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

"Wir haben gerade schon darüber gesprochen und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir alle keine Ahnung haben, wie die Szenarios sind. Ich weiß nur, wir sind in einer richtig guten Position", sagte All-Star Blake Griffin.

Griffin will nicht die Spurs

In der Tat ist für die Clippers noch so ziemlich jeder außer den Golden State Warriors ein möglicher Erstrundengegner.

L.A. (54 Siege - 26 Niederlagen) zog von der Bilanz her mit Memphis und San Antonio gleich. Houston (53:26) liegt nur hauchdünn dahinter. Gegen einen Divisionssieger hätten Griffin und Co. bei gleicher Bilanz aber das Nachsehen.

"Du willst in der ersten Runde bestimmt nicht gegen die Spurs antreten, sie spielen momentan ihren besten Basketball. Wir haben aber keinen Wunschgegner. Du weißt vorher eh nicht, wie eine Serie läuft", betonte Griffin.

Clippers wären für Mavericks unangenehm

Die ungeheuer athletischen Clippers würden sicher am wenigsten zu den Mavs passen - besonders da die Mannschaft von Coach Doc Rivers sich zum richtigen Zeitpunkt ihrer Topform nähert (Alles zur NBA im Free-TV auf SPORT1: Do., 23.30 Uhr: Inside US Sports).

Gegen Memphis waren die über weite Strecken der Saison gehandicapten Griffin und J.J. Redick (je 18 Punkte) Topscorer. Chris Paul (15 Zähler, 14 Assists) und DeAndre Jordan (16 Punkte, 16 Rebounds) steuerten Double-Doubles bei.

Außerdem absolvierte Sixth Man Jamal Crawford mit elf Zählern ein ordentliches zweites Spiel nach längerer Verletzungspause.

"Wir wurden oft kritisiert. Trotzdem jetzt diese Bilanz zu haben, bedeutet uns sehr viel. Wir haben uns durchgebissen und sind jetzt auf dem richtigen Weg, unsere Ziele zu erreichen", lobte Rivers.

Redick peilt neues Level an

Zunächst verspielten die Clippers zwar zu Beginn des Schlussabschnitts eine zweistellige Führung, blieben am Ende aber cooler.

Paul sorgte mit fünf Punkten in Folge für das 87:81, ehe Griffin wenig später mit zwei Treffern zum 91:83 die Vorentscheidung herbeiführte.

"Es läuft richtig gut. Wir können aber definitiv ein noch höheres Level erreichen. Natürlich würden wir gern noch Zweiter werden", sagte Redick.

Gasol muss verletzt raus

Die Grizzlies scheinen für Nowitzki und Co. jedoch der etwas dankbarere Gegner zu sein, besonders falls die im ersten Viertel erlittene Knöchelverstauchung Marc Gasol länger außer Gefecht setzt.

Point Guard Mike Conley fehlt ja bereits wegen einer Fußverletzung. Zach Randolph war mit 21 Punkten und 13 Rebounds noch der beste Akteur der Gäste. Jeff Green markierte 15 Zähler.

"Wir haben eine Geschichte mit diesem Team. Jedes Spiel im April ist wie ein Playoff. Ich glaube, Mark wird schnell wieder dabei sein", sagte Conleys Ersatzmann Beno Udrih.

Memphis hat mit einem Spiel gegen Golden State das vermeintlich schwerste Restprogramm der vier Kontrahenten - auch Dirk Nowitzki muss auf seinen Playoff-Gegner also noch warten.

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