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München - Seit Einführung der Wurfuhr 1954 gibt es in fast 210.000 NBA-Vierteln nie so wenige Punkte wie zwischen Orlando und New York. Ein Knick ist trotzdem happy. Rose glänzt.

Die New York Knicks und Orlando Magic haben ihren grausamen Saisons ein historisches Kapitel hinzugefügt.

Beim 80:79 (38:31)-Erfolg der New Yorker stümperten sich beide Teams im zweiten Viertel zu insgesamt ganzen 15 Punkten - absoluter Negativrekord seit Einführung der Wurfuhr im Jahre 1954 (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Seitdem wurden in der NBA 209.888 Viertel gespielt. Die alte Marke hatten zuletzt 2004/05 Utah und Detroit mit 18 Zählern eingestellt. Knicks und Magic verfehlten in den zwölf Horror-Minuten 33 von 39 Würfen.

Hardaway betreibt Schönfärberei

"Wir haben das Viertel 8:7 gewonnen, also haben wir in der Verteidigung einen guten Job gemacht. Es war ein großartiges Spiel für uns", sagte New Yorks Tim Hardaway und stand mit dieser Einschätzung völlig allein da - zumindest unter Zeugen der Partie mit Augen im Kopf.

Umgerechnet auf ihr Jahresgehalt kassierten die 18 eingesetzten Spieler etwa 96.000 Dollar für jene grottenschlechten zwölf Minuten. Beim 107:104-Erfolg seiner Toronto Raptors gegen die Miami Heat sammelte Lou Williams in seinem zweiten Durchgang übrigens 17 Punkte (Alles zur NBA im Free-TV auf SPORT1: Do., 23.30 Uhr: Inside US Sports).

Hardaway gelang am Ende der entscheidende Dreier zum Sieg der Knicks, die mit ihrem 16. Saisonsieg gleichauf mit Minnesota die schlechteste Bilanz der NBA aufweisen.

Rose brilliert bei Bulls-Sieg

Derrick Rose ließ derweil in seinem dritten Spiel nach überstandener Meniskus-OP beim 114:107 (52:53) der Chicago Bulls über die Philadelphia 76ers alte Klasse aufblitzen.

Am Ende seines Abends mit 22 Punkten, sechs Rebounds und acht Assists ohne Ballverluste halten sogar schon wieder die MVP-Rufe durch das United Center.

"Er hat wirklich fantastisch gespielt. Man sieht, dass er sich gut fühlt. Das ist am wichtigsten", lobte Coach Tom Thibodeau.

Tatsächlich zeigte Rose in Ansätzen die alte Aggressivität und Dynamik, die ihn 2011 zum jüngsten MVP der Liga-Geschichte gemacht hatte. "Ich komme langsam in Fahrt. Es wird sicher noch etwas Zeit brauchen, aber ich bin einfach glücklich, wieder zu spielen und diese großartigen Teamkollegen zu haben", sagte Rose.

Pau Gasol verbuchte 24 Zähler und 13 Rebounds. Die Bulls (48 Siege - 32 Niederlagen) blieben gleichauf mit Toronto auf Rang drei der Eastern Conference.

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