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Russell Westbrook stellt einen neuen Karriererekord auf, die Thunder gehen trotzdem baden. Der impulsive Guard stellt sich selbst ein Bein und könnte im Endspurt fehlen.

Russell Westbrook hat mit 54 Punkten die nächste Gala-Vorstellung und seinen persönlichen Karriererekord für die Oklahoma City Thunder abgeliefert, zum wichtigen Sieg gegen die Indiana Pacers reichte es aber nicht.

Oklahoma duelliert sich in der Endphase der Regular Season mit den New Orleans Pelicans um Platz acht in der Western Conference und zog gegen Indiana mit 104:116 den Kürzeren (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Den Vorwurf, er würde mit 43 Würfen in der Offense zu egoistisch agieren, wischte der Topscorer der NBA einfach beiseite.

"Es ist mir verdammt egal, was irgendwer denkt. In jedem Spiel bin ich derjenige, der sich am meisten anstrengt. Solange meine Teamkollegen kein Problem damit haben, ist für mich alles in Ordnung", stellte Westbrook klar.

Für OKC wäre es die perfekte Möglichkeit gewesen, an New Orleans vorbeizuziehen, die ihrerseits mit 114:121 gegen die Houston Rockets verloren.

Westbrook hielt die Thunder lange im Spiel, verkürzte die Führung der Pacers immer und immer wieder – und war am Ende doch erneut ein Opfer seines Temperaments.

Mitte des letzten Viertels kassierte der Guard ein technisches Foul und ermöglichte den Pacers ihre knappe Führung (94:88) auf 100:88 auszubauen.

Zusätzliches Ungemach droht von Seiten der NBA, denn Westbrook kassierte sein 16. Technisches Foul der Saison (Alles zur NBA im Free-TV auf SPORT1: Do., 23.30 Uhr: Inside US Sports).

Nummer 15 wurde von der Liga zurückgenommen, diesmal könnte die obligatorische Spielsperre nach dem 15. Vergehen für Westbrook aber anstehen.

Thunder-Coach Scott Brooks glaubt trotzdem nicht an deine Sperre: "Ich habe große Zuversicht, dass die NBA das technische Foul wieder zurücknimmt. Es ist natürlich nicht meine Entscheidung, aber ich habe ein gutes Gefühl."

Thunder und Pelicans haben jeweils noch zwei Saisonspiele, um den achten Platz für sich zu ergattern.

Oklahoma City muss gegen Portland und Minnesota antreten, New Orleans steht neben den Timberwolves noch Meister San Antonio zum Abschluss auf dem Plan.

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