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München - Nach dem irrwitzigen Sieg gegen OKC fehlt Dallas gegen Houston die Kraft. Dirk Nowitzki ist der Mavs-Topscorer, vom Rest kommt zu wenig. Harden wird im Zaum gehalten.

Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks haben ihre Achterbahnfahrt im Kampf um eine gute Ausgangsposition für die Playoffs fortgesetzt (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Einen Tag nach dem irrwitzigen 135:131-Triumph beim direkten Konkurrenten Oklahoma City Thunder unterlagen die Mavericks den Houston Rockets mit 101:108.

Mögliches Playoff-Duell

Center Tyson Chandler ärgerte sich hinter ziemlich über die Pleite und sprach von einer Partie, "die wir leicht hätten gewinnen können."

Die Mavericks bleiben Siebter im Westen (46-30) und liegen weiter vor OKC (42-33) und den New Orleans Pelicans (40-34). Nach aktuellem Stand würde Dallas in der ersten Playoff-Runde dann erneut auf Houston (52-24) treffen.

Houstons Corey Brewer, der 2011 mit den Mavericks NBA-Champion wurde, schickte eine deutliche Botschaft in Richtung des möglichen Playoff-Gegners.

Brewer mit klarem Statement

"Wir sehen uns vielleicht in der Postseason wieder, darum wollten wir ihnen gleich zeigen, das wir ihnen in den Hintern treten werden", hielt er fest.

Nowitzki war mit 21 Punkten Topscorer der Mavs, zusätzlich brachte es der 36-Jährige auf sieben Rebounds und einen Steal.

Monta Ellis sorgte für 19 Punkte, Chandler Parsons erzielte gegen seinen Ex-Klub lediglich elf Zähler.

Desaströse zweite Halbzeit

Dallas hielt gegen das zweitbeste Team der Western Conference über weite Strecken des Spiels gut mit (55:47 zur Halbzeit), doch im Schlussabschnitt ging den Mavericks nach anstrengenden OKC-Thriller die Puste aus.

"In der ersten Halbzeit haben wir sie überrumpelt, doch im zweiten Druchgang haben wir einfach zu langsam gespielt", analysierte Parsons die Partie. Der Small Forward musste im dritten Viertel mit Knieschmerzen aus dem Spiel genommen werden, eine genaue Diagnose steht allerdings noch aus.

Das letzte Viertel ging mit 18:31 verloren und Houston zog auf den letzten Metern locker vorbei.

Mavs-Duo ohne Power

Vor allem Rajon Rondo und Chandler brachten in Halbzeit nichts mehr zustande. Point Guard Rondo blieb ohne Punkt und Assist, Center Chandler ohne Punkt und Rebound.

Aufseiten der Rockets glänzte einmal mehr MVP-Kandidat James Harden (Alles zur NBA im Free-TV auf SPORT1: Do., 23.30 Uhr: Inside US Sports).

Nach seiner 51-Punkte-Gala gegen die Sacramento Kings begnügte sich der Shooting Guard diesmal mit 24 Zählern und bekam von Trevor Ariza (19) und Josh Smith (15) Unterstützung.

Howard kommt nur langsam in Fahrt

Center Dwight Howard stand zum vierten Mal nach seiner Knieverletzung auf dem Feld, kam in 18 Minuten Einsatzzeit aber nur auf acht Punkte und sieben Rebounds.

Vor der Partie bewies der Big Man, dass nicht nur Harden Highlights abliefern kann.

Harden bewertete den Auftritt des Centers trotz der eingeschränkten Spielzeit trotzdem positiv: "Den Großen zurückzuhaben, hat uns schon geholfen. Wir müssen Dwight wieder in einen Spielrhythmus bekommen, denn wir werden ihn in den Playoffs brauchen."

Warriors vor der Brust

Die Mavericks bleiben Siebter im Westen (46-30) und liegen weiter vor OKC (42-33) und den New Orleans Pelicans (40-34).

Nach den Krachern gegen OKC und Houston wartet bereits der nächste dicke Brocken auf die Dallas Mavericks. In der Nacht auf Sonntag ist der West-Spitzenreiter Golden State Warriors zu Gast in Texas.

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