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Altmeister Duncan erteilt MVP-Kandidat Harden beim möglichen Gamewinner eine Abfuhr und tütet San Antonios Sieg ein. Die Rockets stürzen ab, die Spurs steuern aufs Duell mit Dallas zu.

Titelverteidiger San Antonio Spurs ist durch einen spektakulären 104:103 (46:48)-Sieg im Texasduell bei den Houston Rockets am Rivalen vorbeigezogen und auf Rang drei in der Western Conference geklettert.

Altmeister Tim Duncan führte die Spurs nicht nur mit 29 Punkten an, sondern tütete den Erfolg mit einem Block des möglichen Gamewinners von MVP-Kandidat James Harden 2,9 Sekunden vor Schluss auch noch höchstpersönlich ein.

Harden traf über das gesamte Spiel nur fünf seiner 19 Würfe, teilte dafür aber zehn Assists aus. Bankspieler Josh Smith war mit 20 Zählern zwar Topscorer der Rockets, trug mit seiner Freiwurfschwäche aber maßgeblich zur bitteren Niederlage bei.

Spurs-Coach Gregg Popovich ließ sein Team Smith in der zweiten Hälfte systematisch foulen, um den Ball aus den Händen von Harden zu halten - mit Erfolg. "J-Smoove" traf ganze 12 seiner 26 Versuche von der Freiwurflinie.

Popovich zeigte sich hinterher hochzufrieden mit der Strategie: "Ich würde das jederzeit wieder machen, statt zu erlauben, dass Harden den Ball bekommt."

Während die Spurs (54 Siege - 26 Niederlagen) durch ihren zehnten Sieg in Serie nur noch ein halbes Spiel hinter den Memphis Grizzlies (54-25) liegen und damit ein ganz heißer Kandidat auf ein Erstrundenduell mit den Dallas Mavericks und Dirk Nowitzki sind, rauschen die Rockets durch die Niederlage in der Tabelle nach unten. Von Rang drei geht es für Houston bis auf den sechsten Platz.

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