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München und Atlanta - Teague behält in Spiel vier die Nerven und legt eine Gala hin. Schröder dreht auf und wird unfreiwillig zum Liebling der Wizards. Beal kämpft vergeblich.

Dennis Schröder und die Atlanta Hawks haben sich vom Buzzer-Beater-Schock aus Spiel drei gegen die Washington Wizards erholt und die nächste Partie im Verizon Center gewonnen.

Das Team des deutschen Nationalspielers glich durch das 106:101 die Best-of-Seven-Serie mit 2:2 aus und darf im nächsten Spiel wieder vor heimischem Publikum antreten (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

"Das war das beste Spiel, dass wir bisher in den Playoffs abgeliefert haben", freute sich Paul Millsap: "30 Assists, die Art und Weise wie wir verteidigt haben. Wir haben füreinander gespielt."

Ungekanntes Gefühl für Washington

Für die Wizards war es die erste Heimniederlage in den Playoffs überhaupt.

Die NBA-Playoffs 2015 © @SPORT1

Schröder lieferte erneut eine glänzende Partie ab und sorgte in 29 Minuten für 14 Punkte, acht Assists und vier Rebounds.

Im letzten Viertel schaffte es Schröder dann sogar die Wizards-Fans auf seine Seite zu ziehen – wenn auch etwas unfreiwillig.

Gratisessen im Verizon Center

Mit zwei vergebenen Freiwürfen in Serie verhalf er allen Zuschauern zu kostenlosen Hühnchen-Sandwiches durch einen Wizards-Sponsor.

Mann des Abends aus Sicht der Hawks war aber sein Spielmacher-Mentor Jeff Teague, der 1:12 Minute vor dem Ende den wichtigen Dreier zum 104:97 erzielte.

Insgesamt sorgte Teague für 26 Zähler und acht Assists (Alles zur NBA im Free-TV auf SPORT1: Fr., 18 Uhr: Inside US Sports).

"Es hat so gut getan, zu sehen, mit wie viel Hunger und Leidenschaft unser Team gespielt hat. Gleich zu Beginn haben wir Gas gegeben und ich wusste, heute werden wie eine gute Leistung abliefern."

Korver gerät ins Schwärmen

Auch Kyle Korver schwärmte von der Vorstellung in Spiel 4: "Das war die Form, die wir zu Saisonmitte gezeigt haben. Wir haben mit viel Selbstvertrauen und Kraft gespielt."

Atlanta ging mit einer Zehn-Punkte-Führung in den Schlussabschnitt und ließ Washington vor Teagues Dreier immer näher heranrücken.

Doch auch danach war das Spiel noch nicht in trockenen Tüchern, denn Paul Pierce (22 Punkte) hatte mal wieder die Möglichkeit für Heldentaten.

Doch diesmal verfehlte sein Dreier zum potenziellen 104:104-Ausgleich sein Ziel und Atlanta brachte das Spiel mit zwei Freiwürfen von Millsap (19) nach Hause.

Pierce klettert in der Bestenliste

"Ich hatte einen guten Wurf", erklärte Pierce und auch Bradley Beal war vom Erfolg des Versuchs zunächst überzeugt: "Ich hätte schwören können, dass er reingeht. Aber manchmal sind die ganz offenen die schwersten Würfe."

Immerhin Platz 20 auf der ewigen Playoff-Scorer-Liste sprang für "The Truth" heraus.

Topscorer der Wizards war Bradley Beal, der erneut in Abwesenheit des verletzten Superstars die Hauptlast im Angriff trug.

34 Punkte (Karrierebestleistung in den Playoffs), sieben Assists und sechs Rebounds standen beim Shooting Guard am Ende zu Buche.

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