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München und Cleveland - LeBron James führt die Cavaliers wieder in die Finals, Irving kehrt zurück. Atlanta geht in Cleveland unter, Schröder nutzt die letzte Chance nicht.

Dennis Schröder und die Atlanta Hawks müssen sich ab sofort nur noch um ihre Urlaubspläne im Sommer Sorgen machen, denn LeBron James und die Cleveland Cavaliers haben auch Spiel vier der Eastern Conference Finals gewonnen (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Mit 118:88 fegten die Cavs das Team des Deutschen in der heimischen Quickens Loan Arena vom Feld und ziehen durch den 4:0-Sweep in der Best-of-Seven-Serie erstmals nach 2007 wieder in die NBA-Finals ein.

Die Stadt Cleveland hat seit 1964 mit den Cleveland Browns in der NFL in keiner der großen vier US-Sportarten einen Titel gewonnen. 

Bester Spieler der Cavs war fast schon standesgemäß "King James", der zum fünften Mal in Serie - zuvor viermal mit Miami - in den Finals steht. Nur Celtics-Legende Bill Russell war mit zehn Finals-Auftritten hintereinander erfolgreicher.

Dominanz des King

James verpasste mit 23 Punkten, neun Rebounds und sieben Assists nur knapp ein Triple-Double. 

"Ich glaube fest daran, dass meine Mission hier noch lange nicht erfüllt ist", gab sich James fokussiert: "Ich verstehe sehr gut, was die Menschen in Cleveland und Ohio durchgemacht haben. Die Finals zu erreichen, ist eine sehr bewegende Angelegenheit."

In den Eastern Conference Finals lieferte "LBJ" in vier Spielen 30,3 Punkte, 11,0 Rebounds und 9,3 Assists ab. Unterstützung bekam er von Kyrie Irving, der nach zwei verpassten Spielen wieder in der Startformation stand.

"Uncle Drew" sorgte in 22 Minuten für 16 Punkte (Alles zur NBA im Free-TV auf SPORT1: Do., 23.30 Uhr: Inside US Sports).

Bilderbuchstart für Cleveland

Bereits zur Halbzeit lief für die Cavs alles nach Plan, profitierten sie doch diesmal von einem glänzenden Start ihres Superstars James', der nach 24 Minuten 15 Punkte auf dem Konto hatte.

Mit der Pausen-Sirene lag Cleveland mit 59:42 in Führung.

Für Atlantas Youngster Schröder gab es in der letzten Partie der Saison und nach dem enttäuschenden Spiel 3 (0 Punkte, 3 Minuten) zumindest wieder etwas mehr Spielzeit.

Der Braunschweiger stand 19 Minuten auf dem Parkett, brachte es aber nur auf magere vier Punkte und vier Assists.

Topscorer der Hawks war Jeff Teague mit 17 Zählern, Paul Millsap sorgte für 16 Punkte, zehn Rebounds und fünf Assists.

Klassenunterschied in Spiel 4

Letztlich gab es bei der 30-Punkteklatsche für Atlanta aber nichts zu holen, zu groß war der Klassenunterschied im letzten Conference Finale.

Aus der Distanz verwandelten die Cavs fast 42 Prozent (13 von 31), Atlanta fand bei 32 Versuchen nur fünfmal das Ziel. Auch unter den Brettern hatte Schröders Team nichts zu melden.

56 zu 39 endete das Rebound-Duell für Cleveland, was vor allem auch am beherzten Zupacken der Cavs-Guards lag. J.R Smith (18 Punkte) griff sich zehn Rebounds, Iman Shumpert sicherte sich acht Abpraller. Angeführt wurde die Kategorie wie so oft von Tristan Thompson mit elf Rebounds.

NBA-Gemeinde gratuliert James

Vom Rest der NBA gab es fleißig Glückwünsche für die beeindruckende Leistung der Cavs, die erst das dritte Team der Liga-Historie sind, die ein an Nummer eins gesetztes Team im Halbfinale mit einem Sweep in die Ferien schicken.

James' Kumpel und Ex-Kollege Dwyane Wade waren ebenso unter den Gratulanten wie der dreimalige NBA-Champion (2003,05,07) Bruce Bowen.

Cleveland hat nun bis zum 4. Juni Zeit, sich auf den Start der Finals vorzubereiten. Der Endspiel-Gegner wird im Duell zwischen den Golden State Warriors und den Houston Rockets entschieden.

In der Best-of-Seven-Serie führen die Warriors mit 3:1 und können den ersten Finaleinzug nach 40 Jahren in der Nacht auf Donnerstag (3 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM) perfekt machen.

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