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Atlanta Hawks v Washington Wizards - Game Three
Paul Pierce versenkte die Atlanta Hawks mit seinem Buzzer Beater in Spiel 3 © Getty Images

Dennis Schröder und Atlanta sind in Spiel 4 gegen Washington (ab 1 Uhr LIVESCORES) schon mächtig unter Druck und müssen eine Antwort auf die bissigen Wizards finden.

Die Wahrheit liegt auf dem Platz - selten ergab ein Satz so viel Sinn wie in Spiel drei der Halbfinal-Serie der Eastern Conference zwischen den Atlanta Hawks und den Washington Wizards.

Paul Pierce, dessen Spitzname "The Truth" (zu Deutsch: die Wahrheit) lautet, versenkte mit der Schlusssirene den Wurf über Dennis Schröder hinweg zum 103:101-Erfolg und blieb nach dem Buzzer Beater jubelnd auf dem Parkett liegen.

Im Anschluss nannte Schröder den Wurf Glück, Routinier Pierce antwortete spitz, dass der Deutsche ja noch sehr jung sei und noch nicht ganz so viel in der NBA erlebt hat.

Ursprünglich hätte DeMarre Carroll Pierce verteidigen sollen, doch der Defensiv-Spezialist verzichtete wegen Unwohlsein auf einen Einsatz in den letzten Sekunden.

Atlanta suchen Antwort auf Hawks

Atlanta liegt in der hart umkämpften Best-of-Seven-Serie nun mit 1:2 hinten und muss in Spiel vier (ab 1 Uhr LIVESCORES) eine Antwort auf das giftige Spiel der Wizards finden.

Ohne ihren Superstar John Wall, der mit einer gebrochenen Hand ausfällt, schickt sich Washington als Nummer fünf des Ostens an, die nächste Überraschung abzuliefern.

Nach dem Sweep gegen Toronto könnte das Team von Head Coach Randy Wittmann im zweiten Spiel in der US-Hauptstadt mit 3:1 in Führung gehen und Atlanta an den Rand des Playoff-Aus' treiben.

Bangen um Millsap und Teague

In Reihen des Ost-Spitzenreiters der Regular Season wird es darauf ankommen, ob die Starter wieder fit auflaufen können.

Paul Millsap kämpft mit einer leichten Grippe, Jeff Teagues Knöchel ist nach wie vor nicht bei 100 Prozent.

Für Millsap reichte es als Reservespieler nur zu 23 Minuten Spielzeit und mageren acht Punkten. Teague sorgte zwar für 18 Zähler, aber die Wurfquote von fünf Treffern bei 15 Versuchen war alles andere als berauschend.

Schröder lieferte in Spiel drei eine exzellente Partie ab (18 Punkte/5 Assists) und bewies einmal mehr, dass er ein wertvoller Ersatz für Teague sein kann.

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