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München und Oakland - MVP Curry macht im Schlussabschnitt den Unterschied und bleibt eiskalt. Das direkte Duell gegen Harden verliert er nur knapp. Howard wird nicht zum Faktor.

Die Golden State Warriors sind ihrer Favoritenrolle in Spiel eins der Western-Conference-Finals gerecht geworden und haben die Houston Rockets mit 110:106 besiegt.

Mann des Abends war MVP Stephen Curry, der 34 Punkte, sechs Rebounds und fünf Assists ablieferte (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM). Houston hat damit auch die fünfte Partie in dieser Saison gegen Golden State verloren.

Vor allem im ersten Viertel, als Houston mit 31:24 aufdrehte, hielt Curry seine Warriors mit elf Punkten im Rennen.

Den zweiten großen Auftritt hob sich der Sohn von Ex-NBA-Profi Dell Curry dann für den Schlussabschnitt auf, als er in den letzten fünf Minuten beim Stand von 97:97 zum entscheidenden Endspurt ansetzte.

Curry sorgte für sieben der nächsten elf Warriors-Punkte und brachte Golden State mit 108:97 in Führung.

Zwar konnte Trevor Ariza 16 Sekunden vor dem Ende noch einmal auf 106:108 verkürzen, doch Curry behielt an der Linie die Nerven und verwandelte beide Freiwürfe.

Im direkten Duell mit James Harden, der von den Warriors-Fans mit "Überbewertet"-Chören durch das Spiel begleitet wurde, zog Curry zumindest statistisch den Kürzeren.

"The Beard", im MVP-Voting hinter Curry nur auf Platz zwei, kam auf 28 Punkte, elf Rebounds und neun Assists (Alles zur NBA im Free-TV auf SPORT1: Do., 23.30 Uhr: Inside US Sports).

"Wir dürfen einem so treffsicheren Team wie Golden State keine einfachen Korbleger und damit Selbstvertrauen schenken", ärgerte sich Harden: "Genau das ist im zweiten Viertel letztlich passiert."

Curry hatte an dem Duell mit Harden sichtlich Spaß: "Das war sehr unterhaltsamer Basketball." 

Center Dwight Howard wurde nicht zum Faktor, da er mit Knieproblemen nur 26 Minuten auf dem Feld stand und lediglich sieben Punkte und 13 Rebounds erzielte.

"Hoffentlich wird Dwight bis zu Spiel zwei fit", so Head Coach Kevin McHale: "Ohne ihn können wir nicht mit einer großen Aufstellung spielen, diese Option fehlt uns dann."

Auf Seiten Golden States, das im zweiten Viertel mit 16 Punkten hinten lag, verpasste Draymond Green nur knapp ein Triple Double.

Der zweitbeste Verteidiger der Saison lieferte 13 Punkte, zwölf Rebounds und acht Assists ab und war in der "Small-Ball"-Aufstellung von Head Coach Steve Kerr als Center ein entscheidender Faktor für den Sieg.

"Draymond gibt uns die Möglichkeit, das Feld sehr weit zu machen. Auch Houston spielt öfters mit so einer Formation", analysierte Kerr die Formation: "Es war ein spannendes Schachspiel. Sie spielen gerne klein, wir auch."

Spiel zwei der Best-of-Seven-Serie findet in der Nacht auf Freitag (3 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM) ebenfalls im Oracle Center in Oakland statt.

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