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Jordan erlebt einen Marathon an der Freiwurflinie und behält die Nerven. Paul dirigiert die Clippers-Offensive, Houston steht mit dem Rücken zur Wand.

Die Los Angeles Clippers haben den Houston Rockets in Spiel vier der Western Conference Semifinals eine schallende Ohrfeige verpasst und die Texaner mit 128:95 aus der Halle geschossen (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

"Sie haben uns richtig gehend verprügelt", erklärte ein frustierter Rockets-Coach Kevin McHale nach der Partie.

Die Clippers gehen damit in der Best-of-seven-Serie mit 3:1 in Führung und können bereits im nächsten Spiel in Houston als erster Finalist im Westen feststehen.

Nur der Titel zählt für L.A.

Es wäre der größte Erfolg der Clippers-Geschichte überhaupt. "Das ist nicht unser Ziel", so der Big Man, der Houston mit unzähligen Dunkings malträtierte: "Wir wollen noch neun weitere Spiele in diesem Jahr gewinnen."

DeAndre Jordan drückte dem Spiel seinen Stempel auf und lieferte 26 Punkte und 17 Rebounds ab. Der Big Man war im Duell mit Houstons großer Garde nicht zu stoppen, auch nicht von unzähligen Fouls.

Houstons Head Coach McHale ordnete die "Hack-a-Jordan"-Taktik an und schickte den Clippers-Center 34-Mal an die Linie. 

Freiwurf-Orgie in Halbzeit eins

Mit satten 28 Versuchen in Halbzeit eins stellte er einen neuen Rekord auf, Shaquille O'Neal musste 2000 27-Mal an die Wohltätigkeitslinie.

"Am Ende wusste ich gar nicht mehr wie oft ich an der Linie stand", so Jordan.

14 Würfe fanden letztlich ihr Ziel, insgesamt gab es 63 Freiwürfe auf Seiten Los Angeles'. Zusammen mit den 30 der Rockets kam in der Partie selten Spielfluss auf (Alles zur NBA im Free-TV auf SPORT1: Do., 23.30 Uhr: Inside US Sports).

Chris Paul dirigierte die spektakuläre "Lob Angeles" Offensive im zweiten Spiel nach seiner Verletzungspause gewohnt stark und sorgte für 15 Punkte und zwölf Assists. Blake Griffin war mit 21 Zählern zweitbester Werfer der Clippers.

Jordans direkter Gegenspieler  Dwight Howard hatte früh mit Foulproblemen zu kämpfen und stand lediglich 18 Minuten auf dem Feld (7 Punkte/6 Rebounds).

Harden erneut Topscorer

Topscorer Houstons war erneut James Harden, der es auf 21 Punkte brachte und somit in den letzten zehn Spielen 20 oder mehr Zähler erzielte. 

Los Angeles feierte den zweithöchsten Sieg der Klub-Historie in den Playoffs (33 Punkte Diffenrenz) und löst damit Spiel drei mit 25 Punkten Unterschied auf Rang zwei der Clippers ab. Spitzenreiter bleibt weiter die Partie aus der Saison 2014, als Los Angeles den Erzrivalen Golden State mit 40 Punkten überrollte. 

Mit dem Rücken zur Wand dürfen die Rockets Spiel fünf in der Nacht auf Mittwoch wieder im heimischen Toyota Center absolvieren. 

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