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Routinier Andre Iguodala geht mit seiner Wahl zum Finals-MVP in die Historie der NBA ein und ist sprachlos. Der geschlagene Superstar LeBron James erhält ebenfalls Stimmen.

Routinier Andre Iguodala ist der wertvollste Spieler der NBA-Finals.

Der Olympiasieger von 2012 war ein Schlüsselfaktor für den 4:2-Erfolg der Golden State Warriors gegen die Cleveland Cavaliers.

Mit seiner starken Defense raubte er Superstar LeBron James die Frische und hielt ihn bei einer Wurfquote unter 40 Prozent. Beim 105:97 im entscheidenden Spiel 6 gelangen Iguodala zudem 25 Punkte. (Die Reaktionen zum NBA-Champion)

"Mein Kopf ist völlig leer. Ich genieße einfach den Moment. Ich konnte nicht schlafen, weil ich immer nur daran gedacht habe, LeBron zu verteidigen. Das ist so unglaublich schwer, aber es hat sich gelohnt", jubelte Iguodala.

Sieben der elf stimmberechtigen Journalisten entschieden sich für "Iggy", immerhin vier sahen nach durchschnittlich 35,8 Punkten, 13,3 Rebounds und 8,8 Assists James vorn (Alles zur NBA im Free-TV auf SPORT1: Do., 23.30 Uhr: Inside US Sports).

In der NBA wurde bisher allerdings nur Jerry West 1969 als Verlierer der Finals zum MVP gewählt. In der MLB kam dies mit Bobby Richardson (New York Yankees) 1960 ebenfalls nur einmal vor.

Der 31-Jährige ist zudem der erste Finals-MVP, der in der regulären Saison nicht einmal in der Startformation stand.

Ab Finale 4 rutschte er für Andrew Bogut in die erste Fünf - Golden State gewann alle drei Partien. Im Schnitt sammelte Iguodala in den Endspielen 16,3 Zähler, 5,8 Rebounds und vier Assists.

Genau wie Vorgänger Kawhi Leonard (San Antonio Spurs) wurde also erneut der primäre Verteidiger von James zum Finals-MVP gekürt.

Der Playoff-Baum der NBA 2015
Der Playoff-Baum der NBA 2015 © SPORT1
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