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Die berühmte Nike-Welle wird ab 2017 auch die NBA-Trikots zieren © Getty Images

Ab 2017 löst Nike den deutschen Konkurrenten Adidas als Exklusivausrüster der NBA ab. Der Achtjahresvertrag sprengt alle Dimensionen. Schuld sind auch die Ärmeltrikots.

Die NBA hat einen Milliardendeal mit Nike abgeschlossen.

Commissioner Adam Silver gab am Mittwoch die Einigung auf einen Achtjahresvertrag als Exklusiv-Ausrüster ab der Saison 2017/18 bekannt. Er äußerte sich zu den finanziellen Rahmenbedingungen (Die NBA-Finals LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

US-Medien berichten übereinstimmend von einem Gesamtvolumen von rund einer Milliarde Dollar. Dies wäre eine Steigerung um 245 Prozent im Vergleich zum bisherigen Partner Adidas.

Neu ist, dass dann auch das Logo des Branchenführers auf den NBA-Trikots prangen wird.

"Die Partnerschaft mit Nike repräsentiert ein neues Musterbeispiel für globales Merchandising. Als Ausrüster wird Nike eine Schlüsselrolle in unseren Bemühungen einnehmen, das Spiel weltweit noch größer zu machen", sagte Silver.

Nike hat seit 2012 auch einen Exklusivvertrag mit der NFL, der kürzlich bis 2019 verlängert wurde.

Offenbar war der NBA die Konzentration von Adidas auf Fußball ein Dorn im Auge. Zudem verlor das deutsche Unternehmen im vergangenen Jahr bei den US-Verkäufen Rang zwei hinter Nike an Under Armour.

Auch die von Adidas gepushten Trikots mit Ärmeln kamen bei Spielern und Fans nicht wie erhofft an.

Nike kontrolliert auch 90 Prozent des Basketball-Schuhmarktes mit den Aushängeschildern LeBron James, Kobe Bryant, Kevin Durant oder auch Dirk Nowitzki.

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