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Zwei Rookie-Coaches, "Splash Brothers", die es Dreier regnen lassen und LeBron James, der die 5000 anvisiert. SPORT1 präsentiert die wichtigsten Zahlen zu den NBA-Finals.

Die NBA-Finals laufen.

Die Cleveland Cavaliers um "King James" duellieren sich mit den Golden State Warriors - angeführt von den "Splash Brothers" Stephen Curry und Klay Thompson (LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Die mit Spannung erwartete Serie hat aber noch deutlich mehr zu bieten als ordentlich Star-Power. Einige interessante Zahlen und Fakten verkürzen die Wartezeit bis zum Tip-Off. 

1: Mit Kyrie Irving (besitzt auch die amerikanische Staatsbürgerschaft) sowie Matthew Dellavedova auf Seiten Clevelands und Golden States Andrew Bogut treffen erstmals in den Finals Australier aufeinander.

2: Zum ersten Mal in der Geschichte der NBA stehen sich zwei Rookie-Headcoaches im direkten Duell gegenüber. Clevelands David Blatt trainierte zuvor zahlreiche Klubs in Europa, darunter Maccabi Tel Aviv, mit denen er die Euroleague gewann. Steve Kerr von den Warriors fungierte vor seinem Engagement in der Bay Area unter anderem als Kommentator für das amerikanische Fernsehen und Manager der Phoenix Suns.

3Wenn man von den Warriors spricht, darf die Zahl drei natürlich nicht fehlen. In der abgelaufenen Regular Season stellten die Dubs einen neuen Dreier-Rekord auf: 883 Mal fanden Stephen Curry (mit 286 Erfolgen ligaweit die meisten), Klay Thompson (239) und Co. den Weg aus Downtown ins Netz. Cleveland versenkte immerhin auch 826 Distanzwürfe (Franchise-Rekord).

5LeBron James steht mittlerweile schon zum fünften Mal hintereinander in den Finals. Die Bilanz des King ist in diesem Zeitraum ausgeglichen: Zwei Titeln (2012, 2013) stehen zwei Finalniederlagen (2011 gegen Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks, 2014) gegenüber. Den Rekord für aufeinanderfolgende Finalteilnahmen hält übrigens die NBA-Legende Bill Russell, der mit den Boston Celtics zehn Mal in Serie um den Titel spielte (1957-66). 

8: Acht internationale Spieler nehmen an der Endspielserie teil. Ein Deutscher ist leider nicht dabei - Dennis Schröder scheiterte mit den Atlanta Hawks in den Eastern-Conference-Finals. Die einzigen beiden Europäer sind Timofei Mosgow (Cleveland/Russland) und Ognjen Kuzmic (Golden State/Serbien), der aber kaum Chancen auf den Zwölf-Mann-Kader der Dubs hat. Nach den USA ist Australien am häufigsten vertreten: Neben Matthew Dellavedova und Andrew Bogut verfügt auch der in Melbourne geborene Kyrie Irving über einen australischen Pass.

10Die Warriors sind erst das zehnte Team, dem es in der Regular Season gelang, 67 Spiele zu gewinnen. Sieben dieser zehn Mannschaften wurden anschließend auch Meister (zuletzt die L.A. Lakers 1999/2000). Wie man es als Team mit 67 Siegen nicht machen sollte, zeigten die Mavericks 2007: Als beste Hauptrunden-Mannschaft scheiterten Nowitzki und Co. in der ersten Playoff-Runde - an den Warriors.

31Stephen Curry wurde mit großer Mehrheit zum wertvollsten Spieler (MVP) der Regular Season gewählt. In der fast 70-jährigen NBA-Geschichte ist er der 31. amtierende MVP, der es auch in die Finals geschafft hat. Die Bilanz kann sich sehen lassen: 22 Mal hielt der Liga-MVP auch die Larry O'Brien Trophy in den Händen (zuletzt LeBron James 2011/12 und 2012/13).

40: Seit 40 Jahren wartet das Team aus der Bay Area auf einen Titel. 1975 setzten sich die Warriors letztmals die Krone auf. Cleveland hat die Meisterschaft überhaupt noch nie gewonnen. 

215Die Zahlen werden größer. 215 ist die Anzahl an Ländern und Territorien, in denen die NBA-Finals live übertragen werden. Sport1 US überträgt alle Spiele live (Spiel 1, ab 3 Uhr im TV auf Sport1 US und im LIVESTREAM).

1964: Während Golden State seit vier Jahrzehnten auf eine Meisterschaft der Warriors wartet, leidet die Stadt Cleveland unter einer noch größeren Durststrecke. Seit dem Jahr 1964 gewann keine Mannschaft aus Cleveland die Meisterschaft in einer der "Big Four"-Ligen (NBA, NHL, NFL, MLB). Die Cleveland Browns siegten zuletzt im Dezember 1964 im NFL-Championship-Game die Baltimore Colts 27:0 - den Super Bowl gab es noch nicht. 

5.000: LeBron James hat den nächsten Meilenstein vor Augen. Ihm fehlen noch 195 Punkte um die 5.000er Marke an Playoff-Punkten zu knacken. Der Kreis derer, die dies erreicht haben, ist elitär: Kareem Abdul-Jabbar, Michael Jordan, Kobe Bryant, Shaquille O'Neal und Tim Duncan. Geht die Finalserie über die Maximaldauer von sieben Spielen, so benötigt "LBJ" im Schnitt 28 Punkte pro Partie. Zum Vergleich: In den Conference-Finals gegen Atlanta legte er durchschnittlich 30 Zähler auf. 

835.000.000: Zum Abschluss noch ein exorbitanter Sprung auf 835 Millionen. Die NBA zählt diese Menge weltweit an Fans in den sozialen Netzwerken, verteilt auf Liga, Spieler und Teams.  

Die Termine der NBA-Finals:

Spiel 1 - Fr. 5. Juni, ab 3 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM
Spiel 2 - Mo. 8. Juni, ab 2 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM
Spiel 3 - Mi. 10. Juni, ab 3 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM
Spiel 4 - Fr. 12. Juni, ab 3 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM
Spiel 5 - Mo. 14. Juni, ab 2 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM - falls nötig
Spiel 6 - Mi. 17. Juni, ab 3 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM - falls nötig
Spiel 7 - Sa. 20. Juni, ab 3 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM - falls nötig

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