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Mark Cuban ging der größte Free-Agent-Fang seiner Ära bei den Mavericks von der Angel
Mark Cuban ging der größte Free-Agent-Fang seiner Ära bei den Mavericks von der Angel © Getty Images

München - Mark Cuban verrät, warum er das Platzen des Deals mit DeAndre Jordan nicht abwenden konnte. Er streitet eine Irrfahrt durch Houston ab - und macht Wes Matthews ein kurioses Angebot.

Mavericks-Besitzer Mark Cuban hat sich in der App "Cyberdust" zum geplatzten Deal mit All-Star DeAndre Jordan geäußert. Der vertragslose Center hatte sich kurzfristig entschlossen, erneut bei den Los Angeles Clippers zu unterschreiben, obwohl er sich bereits mit den Mavs auf einen Wechsel verständigt hatte.

"Bis zu dieser Minute habe ich nichts von ihm gehört, seit Dienstagabend", schrieb Cuban am Donnerstag.

Eine Delegation der Clippers hatte Jordan am Mittwochabend in seinem Haus in Houston endgültig zum Umdenken gebracht. Neben Trainer Doc Rivers und Klubeigner Steve Ballmer, dem langjährigen CEO von Microsoft, war auch Teamkollege Blake Griffin vor Ort. Der twitterte ein Foto, auf dem die Haustür mit einem Stuhl verbarrikadiert ist.

Währenddessen machte das Gerücht die Runde, Cuban irre durch Houston und schrieb SMS an die Familie des 26-Jährigen, um dessen Adresse zu erfahren. Cuban fuhr den ESPN-Experten Chris Broussard, der dies verbreitete, auf Twitter unflätig an und versicherte, die Adresse zu kennen.

Eines Tages werde er Genaueres über die 48 Stunden vor dem Scheitern der Verpflichtung preisgeben, kündigte Cuban an.

Bereits jetzt verriet er, dass er Wes Matthews ein kurioses Angebot gemacht habe: Dem Shooting Guard, der sich ebenfalls mit Dallas auf einen Wechsel geeinigt hatte, stellte er frei, seine Zusage zurückzuziehen.

"Ich halte nicht an der Vereinbarung fest, falls er irgendwo anders hingehen wollen würde", so Cuban. "Doch er ist begeistert, für die Mavs zu spielen."

"Wes Matthews ist exakt der Spieler, den wir in einem Mavs-Trikot sehen wollen und unsere Fans werden ihn lieben", betonte er. Nicht weniger euphorisch hatte sich der Milliardär allerdings über Jordan geäußert, als er noch von dessen Transfer ausging.

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