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DeAndre Jordan, Doc Rivers, Chris Pau
Chris Paul (r.) und Doc Rivers - hier beim Celebrity Dinner der CP3-Foundation im Oktober - haben DeAndre Jordan vom Verbleib bei den Los Angeles Clippers überzeugt © Getty Images

München und Las Vegas - Chris Paul bestreitet nach der Posse um Jordans Wechsel nach Dallas ein zerrüttetes Verhältnis zum Center und schwärmt in höchsten Tönen von seinem "großen kleinen Bruder".

Nach der Posse um den Doch-Nicht-Wechsel von DeAndre Jordan zu den Dallas Mavericks umschmeichelt sein Teamkollege Chris Paul von den Los Angeles Clippers den Center jetzt in höchsten Tönen.

"DeAndre ist wie mein großer kleiner Bruder", schwärmte der Point Guard am Rande der Verleihung der Players Awards in Las Vegas und erklärte, er sei "unglaublich froh", dass Jordan bleibt.

Paul will von Zoff nichts wissen

Das angespannte Verhältnis des Point Guards zu Jordan war dem Vernehmen nach ein Hauptgrund, warum der Center die Clippers überhaupt verlassen wollte.

Paul will davon aber nichts wissen und erklärte, es spiele "überhaupt keine Rolle", was die Leute sagen: "Wir sprechen viel mehr miteinander, als die Leute wissen."

Jordans Verhältnis zu Paul gilt aber seit längerem als schwierig, unter anderem tobte Paul in den Playoffs nach einem mentalen Aussetzer von Jordan.

Der Free Agent hatte wohl auch deshalb im Sommer auf der Suche nach einer größeren Rolle und mehr Anerkennung den Dallas Mavericks um Dirk Nowitzki seine Zusage gegeben, dass er für einen Maximalvertrag nach Texas wechselt.

180-Grad-Wende bei Jordan

Kurz darauf überschlugen sich jedoch die Ereignisse. Eine Clippers Delegation um Headcoach Doc Rivers, Paul, Blake Griffin und Paul Pierce stimmte Jordan bei einem Besuch in dessen Haus doch noch um und der Center unterschrieb nach einer 180-Grad-Wende doch wieder in Los Angeles - ohne vorher nochmal mit dem Mavs zu sprechen.

Mit dem Team und Jordan und die Neuzugänge Pierce, Lance Stephenson, Josh Smith und Wesley Johnson sind die Clippers nun einer der Topfavoriten auf den NBA-Titel. 

Dallas blieb dagegen nach der heftig kritisierten Absage des Free Agents deutlich geschwächt zurück.

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