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Heuerte statt in Dallas erneut bei den L.A. Clippers an: Reboundkönig DeAndre Jordan
Heuerte statt in Dallas erneut bei den L.A. Clippers an: Reboundkönig DeAndre Jordan © Getty Images

Der doch nicht nach Dallas gewechselte Center könnte Anstoß sein, gleich zwei Regeln zu überarbeiten. Auch die Playoff-Setzliste steht zur Debatte. Der Mavs-Coach redet mit.

Zankapfel DeAndre Jordan könnte gleich für zwei Regeländerungen in der NBA den Anstoß geben.

In Las Vegas hat das Wettbewerbskomitee der Liga über mögliche Modifikationen diskutiert - darunter das Verhandlungsfenster, in dem Free Agents mit NBA-Klubs sprechen, aber keine Verträge unterzeichnen dürfen.

Jordan hatte sich am vorigen Donnerstag für einen Verbleib bei den Los Angeles Clippers entschieden, obwohl er sich sechs Tage zuvor mit den Dallas Mavericks auf einen Wechsel und einen mit 80 Millionen Dollar dotierten Vierjahresvertrag geeinigt hatte.

Sollte nun das Moratorium von neun Tagen verkürzt werden, damit sich eine derartige Rolle rückwärts nicht wiederholt? (Meinung: Jordan stärker beschädigt als die Mavs)

Das Komitee (in dem unter anderem Mavericks-Coach Rick Carlise und Clippers-Trainer Doc Rivers sitzen) hat sich nicht zu einem konkreten Vorschlag durchgerungen, wie ESPN unter Berufung auf nicht genannte Quellen berichtet. Und auch bei drei weiteren Regeln gibt es offenbar keine Einigkeit.

Erwägt wurde, das absichtliche Foulen eines bekannt schwachen Freiwurfschützen - nach Shaquille O'Neal Hack-a-Shaq benannt - abseits des Balls härter zu ahnden.

Eines der aktuellen Opfer: Clippers-Center Jordan, der Zeit seiner NBA-Karriere nur 47,1 Prozent seiner Freiwürfe verwandelte.

Zudem standen Modifikationen beim Videobeweis sowie bei der Setzliste für die Playoffs zu Debatte.

Derzeit werden im Osten und Westen die jeweils drei Divisionsgewinner mindestens auf Position 4 gesetzt und erhalten bei Sieggleichheit den Vorzug gegenüber einem Nicht-Divisionsgewinner.

Das gesamte Protokoll der Sitzung des Wettbewerbskomitees wird dem Verwaltungsrat (Board of Govenors) vorgelegt, der an diesem Dienstag ebenfalls in Las Vegas tagt.

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