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Dwyane Wade von den Miami Heat
Dwyane Wade spielt seit seinem NBA-Debüt 2003 für die Miami Heat © Getty Images

Kurz vertragslos, dafür ein dicker Gehaltsaufschlag: Der Verbleib beim alten Team lohnt sich für viele Free Agents. SPORT1 legt dar, wer sich auf welche Summe einigt.

Dwyane Wade (Miami Heat)

Nun also doch: Urgestein Dwyane Wade bleibt seinen Heat treu. Seit 2003 spielt der Shooting Guard für Miami und stand bei allen drei Meisterschaften auf dem Court. Nach einem heftigen Poker unterschreibt der 33-Jährige einen neuen Einjahresvertrag über 20 Millionen Dollar

Kevin Love (Cleveland Cavaliers)

Kevin Love sollte zusammen mit James die Cavaliers zum Titel führen. Daraus wurde nichts. Er verletzte sich an der Schulter und sah die Finals gegen die Warriors nur von der Tribüne aus. Dennoch kündigte der Forward kurz nach Beginn der Free Agency an, in Ohio zu bleiben. In den nächsten fünf Jahren streicht er rund 110 Millionen Dollar ein und verdient damit knapp 10 Millionen mehr pro Jahr.

Jimmy Butler (Chicago Bulls)

Bulls-Besitzer Jerry Reinsdorf versprach den Fans, dass er sein Möglichstes tun wird, um Butler in Chicago zu halten. Und er scheint Recht zu behalten. Butler lässt sich diverser Quellen zufolge die nächsten fünf Jahre im Bulls-Jersey mit 90 Millionen Dollar versüßen, was einer Gehaltsteigerung von 16 Millionen US-Dollar pro Jahr entspricht.

Paul Millsap (Atlanta Hawks)

Millsap ist einer der Spieler, die sich in den vergangenen zwei Jahren hervorragend entwickelt hat. Unter anderem lockten die Orlando Magic den Mitspieler von Dennis Schröder. Doch Millsap unterschreibt laut übereinstimmender Medienberichte für drei Jahre und 58 Millionen bei Atlanta, wodurch er ungefähr 8,5 Millionen US-Dollar mehr pro Jahr kassiert.

Draymond Green (Golden State Warriors)

Green hatte unter dem eigenen Korb alles im Griff und war ein wichtiger Bestandteil im Team von NBA-Champion Golden State. Folgerichtig greifen die Warriors tief für ihn in die Tasche - 85 Millionen für fünf Jahre. Das kommt einer Gehaltsexplosion gleich, wenn man beachtet, dass er zuvor nur knapp eine Million pro Jahr verdiente.

Goran Dragic (Miami Heat)

Nach Wunsch von Miami soll Dragic zwar bleiben, doch bei einer besseren Offerte eines anderen Teams ist ein Abgang denkbar. Doch es sieht danach aus, dass er bleibt. Mehrere Medien berichten, er unterschreibt für fünf Jahre und 90 Millionen bei den Heat.  Eine saftige Gehaltserhöhung von ca. 10 Millionen US-Dollar.

Brook Lopez (Brooklyn Nets)

Nach einer sehr starken Saison will Lopez seine Möglichkeiten auf dem freien Markt ausloten. Laut übereinstimmender Medienberichte bleibt er für drei Jahre und 60 Millionen Dollar bei den Nets. Guter Schachzug, denn er wird im Vergleich zur Vorsaison nun fünf Millionen mehr pro Jahr kassieren.

Brandon Knight (Phoenix Suns)

Der Point Guard von Phoenix könnte ebenfalls im Sommer wechseln. Mehrere Medien berichten, dass Knight aber bei den Phoenix Suns einen Fünfjahresvertrag über 70 Millionen Dollar unterschreiben wird. Eine Gehaltssteigerung von knapp 10 Millionen Dollar im Vergleich zur Saison 2014/15.

Danny Green (San Antonio Spurs)

Die Entwicklung von Green bei den Spurs ist beeindruckend - vor allem, wenn man bedenkt, dass er vor ein paar Jahren noch vor dem Aus stand. Umso interessanter dürfte er nun für eine Vielzahl von NBA-Teams sein. Das Rennen machen aber wohl erneut die Spurs - 45 Millionen für vier Jahre stehen im Raum. Beachtlich, wenn man bedenkt, dass er im vergangenen Jahr noch rund vier Millionen pro Jahr kassierte.

Khris Middleton (Milwaukee Bucks)

Milwaukees Khris Middleton überzeugte in der abgelaufenen Saison und dürfte deshalb ein Angebot knapp unter dem Maximum erhalten. Ob ihn das von einer Vertragsverlängerung überzeugt? Übereinstimmenden Medienberichten zufolge: JA. Ein neuer Vertrag über fünf Jahre und 70 Millionen ist unterschriftsreif. Bei einem Gehalt von knapp 900.000 US-Dollar in der abgelaufenen Saison eine massive Gehaltsentwicklung.

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