vergrößernverkleinern
Atlanta Hawks v Dallas Mavericks
Dennis Schroder startet mit 20 Punkten in seine dritte NBA-Saison © Getty Images

München und Atlanta - Die Atlanta Hawks verpatzen gegen Detroit den Auftakt in die neue NBA-Saison. Dennis Schröder stellt allerdings die Starter als Topscorer völlig in den Schatten.

Dennis Schröder hat einen bittersüßen Start in die neue NBA-Saison hingelegt.

Die Atlanta Hawks verloren überraschend vor heimischer Kulisse mit 94:106 (43:48) gegen die Detroit Pistons, dabei war der junge Deutsche aber der beste Akteur der Gastgeber (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US).

"Die EM hat mir sehr geholfen. Ich habe mich entwickelt, kann besser führen und sehr den Flow des Spiels besser. Ich habe am Anfang ein paar Punkte gemacht und dann versucht, meine Teamkollegen einzusetzen. Wir müssen uns die Form über das Training holen", sagte Schröder im Anschluss. Dessen Vertrag erwartungsgemäß per Teamoption bis 2017 verlängert wurde.

Schröder zeigt fast fehlerfreie Leistung

Schröder lieferte mit herausragendem Zug zum Korb eine große Show ab und schwang sich mit 20 Punkten zum Topscorer der Hawks auf.

Der 22-Jährige traf acht seiner 14 Versuche aus dem Feld, sammelte zusätzlich drei Rebounds, vier Assists sowie zwei Steals und leistete sich nur einen Ballverlust.

Hawks sehr defensivschwach

Der Rest des Ost-Vizemeisters agierte bei weitem nicht so effizient. Vor allem die Starter lieferten schwache Quoten. Mit Paul Millsap (19 Zähler) und Jeff Teague (18) auf dem Court büßte Atlanta 22 beziehungsweise 23 Punkte auf die Pistons ein.

Dazu kam eine schwache Defensivleistung. Atlanta machte viel zu wenig Druck auf die Aufbauspieler der Pistons. Das Resultat waren 23 Assists und zwölf Dreier. Der klare Rebound-Nachteil (40:59) gab der Truppe von Coach Mike Budenholzer den Rest.

"Wir haben natürlich nicht so gespielt, wie wir es können und müssen. Detroit war als Team klar besser. Wir haben einfach keine Rebounds geholt und uns ein zu tiefes Loch gegraben. Wir waren nicht gut genug", sagte Budenholzer.

Drummond lässt es krachen

Die überragenden Akteure der Gäste waren Andre Drummond (18 Punkte, 19 Rebounds) und Marcus Morris (18, 10). "Wir haben wie der Teufel Rebounds geholt. Die Jungs haben super gearbeitet", sagte Detroits Cheftrainer Stan Van Gundy.

Bereits beim Stand von 40:59 im dritten Viertel war die Partie entschieden. In der Nacht auf Freitag treten die Hawks bei den New York Knicks (ab 1 Uhr LIVESCORES) an.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel